Prof. Dr. Christina Gansel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsbereich Germanistische Sprachwissenschaft

Institut für deutsche Philologie
Rubenowstr. 3 - Raum 2.05
17487 Greifswald

Tel.: +49 3834 420 3416
Fax: +49 3834 420 3423
gansel(at)uni-greifswald(dot)de

Sprechzeit: Do 12.30-14 Uhr
Studienberatung M.A. Sprache und Kommunikation: Mi 10-11 Uhr

 

 

Vita
1957 geboren in Krakow
1976-1980 Studium der Germanistik/Slawistik, Pädagogik und Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Güstrow
1980 Diplom mit dem Prädikat "Sehr gut"
1980-1984 wissenschaftliche Assistentin im Bereich Deutsche Sprachwissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Güstrow
1984 Dissertation zum Thema: Zur Semantik und Valenz deutscher Adjektive des Vergleichens
1984-1986 wissenschaftliche Assistentin im Bereich Deutsche Sprachwissenschaft der Pädagogischen Hochschule Güstrow
1986 Erwerb der Facultas docendi (Lehrbefähigung für den Bereich Deutsche Sprache der Gegenwart)
1986-1989 Forschungsaspirantur im Bereich Deutsche Sprachwissenschaft der Pädagogischen Hochschule Güstrow
1989 Habilschrift zum Thema: Zum Zusammenhang von Lexik und Grammatik - dargestellt am Makrofeld dreiwertiger deutscher Tätigkeitsverben
1989-1991 wissenschaftliche Oberassistentin im Bereich Deutsche Sprachwissenschaft der Pädagogischen Hochschule Neubrandenburg
1991-1992 wissenschaftliche Oberassistentin im Bereich Deutsche Sprachwissenschaft der Universität Greifswald/Außenstelle Neubrandenburg
1990-1992 Leiterin des Bereichs Deutsche Sprachwissenschaft
1992 Überleitung in die mitgliedschaftsrechtliche Stellung eines Professors laut HRG; Übernahme in die Personalstruktur der Universität Greifswald als wissenschaftliche Oberassistentin am Institut für Deutsche Philologie
1996 Umhabilitierung an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
1999 Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin
1999-2002 Berufung in die Kommission „Vergleichsarbeiten“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Seit 2006 Honorarprofessorin an der Universität Vaasa
Seit September 2010 Mitglied im Vorstand des Deutschen Germanistenverbandes
Lehre

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Grundkurs: Einführung in die Sprachwissenschaft  📖

Seminar: Grundlagen der Syntax  📖

Seminar/Vorlesung: Grammatiktheorien  📖  MoodleIcon

Vorlesung: Grundlagen der Textlinguistik und der Textsemantik  📖  MoodleIcon

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2011


Do 8-10 Linguistik der gesprochenen Sprache (Vorlesung)
4004037 Christina Gansel, Rubenowstr. 3, HS
Auf die Unterschiede der gesprochenen und geschriebenen Sprache hat als Erster der Sprachwissenschaftler Otto Behaghel (1899) verwiesen. Dass es mehr als 60 Jahre bis zur Entwicklung einer Linguistik der gesprochenen Sprache gedauert hat, hängt mit der Entwicklung technischer Möglichkeiten zur Aufzeichnung gesprochener Spra-che und zum wiederholten Hören der Aufnahmen zusammen. Denn nur beim wiederholten Hören können Merkma-le gesprochener Sprache wahrgenommen, segmentiert und beschrieben werden. Nichts in der mündlichen Kom-munikation ist überflüssig oder verwirrend, ganz im Gegenteil – es hat kommunikative Funktion und unterliegt Konventionen (Erwartungs-Erwartungen).
Das Ziel der Vorlesung ist es von daher, die Spezifik mündlicher Kommunikation und gesprochener Sprache in Opposition zu schriftlicher Kommunikation und geschriebener Sprache zu erklären. Es wird zu zeigen sein, welche kommunikativen Praktiken sich unter den Bedingungen mündlicher Kommunikation entwickeln. Daraus werden Eigenschaften gesprochener Sprache auf allen sprachlichen Ebenen abgeleitet (Phonetik, Prosodie, syntaktische Konstruktionen, Lexik und Semantik, Formulierungsverfahren).
Literatur:
Fiehler, Reinhard/ Barden, Birgit/ Elstermann, Mechthild/ Kraft, Barbara (2004): Eigenschaften gesprochner Spra-che. Theoretische und empirische Untersuchungen zur Spezifik mündlicher Kommunikation. Tübingen: Nie-meyer
Schwitalla, Johannes (32006): Gesprochenes Deutsch. Eine Einführung. Berlin: Erich Schmidt

Mo 10-12 Gesprächsanalyse (Seminar)
4004038 Christina Gansel, Rubenowstr. 3, HS
Einer der erfolgreichsten Neuansätze der modernen Linguistik, der in die Forschungen der Kommunikationswis-senschaft zu institutioneller und informeller Kommunikation hineinreicht, ist die Gesprächsanalyse. Sprachliche Kommunikation wird hier nicht auf Einzelaspekte (Grammatik, Semantik usw.) reduziert, sondern als Teil komple-xer Interaktion behandelt. Das Seminar führt in Grundlagen und Kategorien der Methode der Gesprächsanalyse ein und verbindet die praktische Analysearbeit mit theoretischer Diskussion. Grundlage für die Gesprächsanalysen bilden authentischer Gespräche, an denen Gesprächsstrukturen wie der Sprecherwechsel, Imagearbeit oder Repa-raturen verdeutlicht werden.
Das Seminar geht von der Bereitschaft zur Übernahme von Referaten aus. Zudem ist die Feintranskription eines ein- bis zweiminütigen Gesprächsausschnittes zu erbringen.
Literatur:
Brinker, Klaus/ Sager, Sven F. (1989): Linguistische Gesprächsanalyse. Eine Einführung. Berlin
Redder, Angelika/ Ehlich, Konrad (Hrsg.) (1994): Gesprochene Sprache. Transkripte und Tondokumente. Tübingen (Phonai; 41)

Mo 14-16 Soziolinguistik (Seminar)
4004050 Christina Gansel, Rubenowstr. 3, R 1.05
Die Soziolinguistik ist als eine interdisziplinäre, eigenständige Disziplin noch sehr jung. Sie untersucht einerseits Probleme der Einwirkung der Gesellschaft auf die Sprache, andererseits jedoch auch den Einfluss der Sprache auf das Funktionieren und die Entwicklung der Gesellschaft. Das Seminar stellt sich die Aufgabe, soziolinguistische Grundbegriffe zu klären, die Vielfalt soziolinguistischer Ansätze und wissenschaftstheoretische Aspekte zu disku-tieren sowie die soziale Relevanz sprachlicher Ebenen zu betrachten. In diesem Rahmen wird zu fragen sein, in welcher Weise soziale Differenzierungen das lexikalisch-semantische, das syntaktische System und funktionale Unterscheidungen von Sprache beeinflussen. Von daher wird sich das Seminar mit der These auseinandersetzen: „Je intensiver sich eine Gesellschaft entwickelt, desto deutlicher scheint ihr Einfluss auf das Funktionieren und die Entwicklung der Sprache zu sein und desto stärker beeinflussen sich beide gegenseitig.“ (Dešeriev)
Für das Gelingen des Seminars werden die aktive Beteiligung aller Teilnehmenden sowie eine regelmäßige Teil-nahme erwartet. Zudem wird von der Bereitschaft der Teilnehmenden Referate zu übernehmen ausgegangen.
Literatur:
Ammon, U./Dittmar, N./Mattheier, K. (Hg.) (1988): Sociolinguistics. Soziolinguistik. Ein Internationales Handbuch zur Wissenschaft von Sprache und Gesellschaft. Zweiter Halbband, Berlin/New York
Coulmas, F. (Hg.) (1997): The Handbook of Sociolinguistics, Oxford
Dittmar, N. (1997) Grundlagen der Soziolinguistik. Ein Aufgabenbuch mit Übungen, Tübingen. UB
Veith, Werner H. (22005): Soziolinguistik. Ein Arbeitsbuch. Tübingen: Narr

Do 14-16 Medienwandel und Textsortenwandel (Seminar) [auch für Kowi: Textproduktion]
4004054 Christina Gansel, Rubenowstr. 3, R 1.05
Das Seminar geht der Frage nach, in welcher Weise Medienwandel und Sprachwandel miteinander verbunden sind. Sprachwandel soll dabei als Textsortenwandel begriffen werden. Dies hat zur Folge, dass nicht nur Münd-lichkeit und Schriftlichkeit als zwei Erscheinungsformen von Sprache im Zentrum des Erkenntnisinteresses des Seminars liegen, sondern die reflexive Ausdifferenzierung von Textsorten, wie sie mit dem Wandel von Medien verbunden ist. Es bieten sich verschiedene Richtungen der Diskussion an: 1. Kommunikationsformen erfahren medial und institutionell bedingte Ausdifferenzierungen in Textsorten. Die Kommunikationsform ‚Brief’ beispiels-weise ist seit dem 19. Jahrhundert zahlreichen medialen Einflüssen ausgesetzt (Handschrift, Print, E-Mail, SMS). Allein der mediale Einfluss führt jedoch noch nicht zur Etablierung neuer Textsorten. Dieser Prozess ist vielmehr im Zusammenhang mit veränderten Bedingungen privater (z. B. SMS als Liebesbrief) und institutioneller Kommu-nikation (z. B. E-Mail zur Studienberatung in der Universität) zu betrachten. 2. Die Entwicklung von Textsorten im System der Massenmedien ist durch vielfältige medientechnische Innovationen bedingt. Dennoch greifen neue Medien auf Textsorten bereits etablierter Medien zurück, bevor sie eigene, neue medienspezifische Formen ent-wickeln. Interessant erscheint es in diesem Zusammenhang, sich mit Weblogs, Formen des Tagebucheintrags oder Bewerbungen im Internet auseinander zu setzen.
Voraussetzungen für das Seminar sind die Bereitschaft zu theoretischer Auseinandersetzung und zu empirischen Untersuchungen. Das Seminar ist als Leseseminar konzipiert und es wird die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten erwartet.

 

Lehrverantaltungen im Wintersemester 2010/11

4004031 Grundkurs A: Einführung in die Sprachwissenschaft
Do 8-10 Christina Gansel (bevorzugt für Kommunikationswissenschaftler),
Rubenowstr. 1, HS 3
Der Grundkurs A ist Voraussetzung für alle weiteren Lehrveranstaltungen in der Kommunikationswissenschaft. Er führt in Methoden und Grundbegriffe sprachwissenschaftlichen Arbeitens ein, nimmt dabei jedoch die sprachwissenschaftlichen Disziplinen, ihre grundlegenden Begriffe, Gegenstände und Methoden so in den Blick, dass Schnittstellen zwischen Sprach- und Kommunikationswissenschaft deutlich werden. Zudem berührt er vielfältig Fragen interpersoneller Kommunikation. Die Herstellung von Beziehungen zwischen den beiden Wissenschaftsdisziplinen Sprachwissenschaft und Kommunikationswissenschaft bietet sich insbesondere für die Semiotik, die Semantik, die Pragmatik oder die Soziolinguistik an.
Literatur:
Busch, Albert/Stenschke, Oliver (2007): Germanistische Linguistik. Tübingen: Narr.
Gansel, Christina/Kiesendahl, Jana/Ros, Gisela/Schiewe, Jürgen/Schlusinske, Ute (2008): Skript zum Grundkurs A. Einführung in die Sprachwissenschaft. Greifswald.
Mo 12-14 Satz- und Textsemantik (Vorlesung)
4004052 Christina Gansel, Rubenowstr. 3, Hörsaal
Die Vorlesung bearbeitet semantische Fragestellungen über Lexeme hinausgehend. Im Zentrum steht zunächst die kompositionale Bedeutung des komplexen Ausdrucks (Satz), also die Satzbedeutung. In Bezug auf Texte ist zu fragen, ob Texten überhaupt eine „Bedeutung“ zugeordnet werden kann und ob die „Bedeutung“ von Texten Gegenstand der Semantik oder anderer Teildisziplinen der Linguistik bzw. anderer wissenschaftlicher Disziplinen ist. Es wird weiterhin herausgearbeitet, welche Komponenten für das Verstehen von Texten relevant sind. Insbesondere soll in dieser Hinsicht das Textsortenwissen fokussiert werden, so dass die Vorlesung gleichfalls in textsortenlinguistische Fragestellungen einführt.
Literatur:
Löbner, Sebastian (2003): Semantik. Eine Einführung. Berlin: de Gruyter.
Gansel, Christina/Jürgens, Frank (32009): Textlinguistik und Textgrammatik. Göttingen: V&R (insbesondere Kapitel 5 und 3).

Do 14-16 Grammatik und Variation (Seminar)
4004062 Christina Gansel, Rubenowstr. 3, R 1.05
Das Seminar setzt sich zum Ziel, grammatische Phänomene im Spannungsfeld zwischen Norm und Variation zu betrachten. Dazu ist es zunächst unerlässlich, Sprachnormtypen zu differenzieren und zu diskutieren. Letztlich wird zu fragen sein, ob Sprachnormen „aus dem tatsächlichen Sprachgebrauch rekonstruierte Regeln systemgerechten Gebrauchs“ (M. Hundt) darstellen. An ausgewählten Beispielen soll gezeigt werden, wie Sprachnormverletzungen als neue Muster in das Sprachsystem gelangen und welche Sprachwandelfaktoren auf dem Weg von der Normverletzung hin zu einer neuen Norm wirksam werden. In Bezug auf Beispiele wie Danone-Yoghurt, weil er ist gesund; da hab ich jetzt nichts von oder da wird sich furchtbar aufgeregt wird zu klären sein, inwiefern sie als normgerechte Konstruktion in den Sprachgebrauch implementiert sind. Derartigen Konstruktionen werden nach wie vor ungrammatische Sätze wie Hier werden Sie erholt. gegenübergestellt.
Das Seminar ist auf der Grundlage eines Readers, der für alle Teilnehmenden verbindlich ist, ein Leseseminar. Es wird die Bereitschaft zur Reflexion theoretischer Fragestellungen und zu Belegsammlungen des Sprachgebrauchs vorausgesetzt.
Literatur:
Gansel, Christina (2007): Reader zum Seminar „Grammatik und Variation“.
Mattheier, Klaus J. (Hg.) (1997): Norm und Variation. Frankfurt a. M. u.a.: Peter Lang
Eichinger, Ludwig/Kallmeyer, Werner (Hg.) (2005): Standardvariation. Wie viel Variation verträgt die deutsche Sprache. Berlin/New York

Mo 14-16 Textsortenlinguistik – Textsorten in der Schule (Hauptseminar)
4004102 Christina Gansel, Rubenowstr. 3, R 1.05
Das Seminar bietet eine Einführung in die Textsortenlinguistik und ihre Geschichte. In Hinblick auf die Beschreibung und Analyse von Textsorten ist ein überschaubares begriffliches Instrumentarium einzuführen. Zu klären sind Begriffe, die Möglichkeiten von Textordnungen konzeptualisieren: »Texttyp«, »Textklasse«, »Textsorte«, »Textsortenvariante« und »Text(sorten)muster«. Im Zentrum der Seminardiskussion stehen dann unterschiedliche Textsorten mit Bezug auf Kommunikationsbereiche/soziale Systeme. Weiterhin sind im Rahmen der Beschreibung von Textsorten mehrdimensionale Modelle zu diskutieren und nach ihrer Praktikabilität für spezielle Textsortenuntersuchungen zu befragen. An ausgewählten Beispielen wird die Genese von Textsorten gezeigt und die Veränderung von Textmustern als Ergebnis der Reflexivität von Kommunikation bestimmt. Grundsätzlich wird im Seminar eine systemtheoretische Perspektive auf Kommunikation und Texte/Textsorten eingenommen. Empirische Untersuchungen erfolgen an Textsorten, die in den Deutschunterricht der Schule Eingang gefunden haben.
Voraussetzungen für das Seminar sind die Bereitschaft zu theoretischer Auseinandersetzung und zu empirischen Untersuchungen. Das Seminar ist als Leseseminar konzipiert und es wird die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten erwartet.
Literatur:
Adamzik, Kirsten (2004): Textlinguistik. Eine Einführung. Tübingen: Niemeyer.
Brinker, Klaus (62005): Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. Berlin: Erich Schmidt Verlag.
Gansel, Christina/Jürgens, Frank (32009): Textlinguistik und Textgrammatik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (Studienbücher zur Linguistik).
Heinemann, Margot/Heinemann, Wolfgang (2002): Grundlagen der Textlinguistik. Tübingen: Niemeyer.

 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2010

Do 8-10 Linguistik der gesprochenen Sprache (Vorlesung) 
4004040, Rubenowstr. 3, Hörsaal
Auf die Unterschiede der gesprochenen und geschriebenen Sprache hat als Erster der Sprachwissenschaftler Otto Behaghel (1899) verwiesen. Dass es mehr als 60 Jahre bis zur Entwicklung einer Linguistik der gesprochenen Sprache gedauert hat, hängt mit der Entwicklung technischer Möglichkeiten zur Aufzeichnung gesprochener Sprache und zum wiederholten Hören der Aufnahmen zusammen. Denn nur beim wiederholten Hören können Merkmale gesprochener Sprache wahrgenommen, segmentiert und beschrieben werden. 
Nichts in der mündlichen Kommunikation ist überflüssig oder verwirrend, ganz im Gegenteil – es hat kommunikative Funktion und unterliegt Konventionen (Erwartungs-Erwartungen).
Das Ziel der Vorlesung ist es von daher, die Spezifik mündlicher Kommunikation und gesprochener Sprache in Opposition zu schriftlicher Kommunikation und geschriebener Sprache zu erklären. Es wird zu zeigen sein, welche kommunikativen Praktiken sich unter den Bedingungen mündlicher Kommunikation entwickeln. Daraus werden Eigenschaften gesprochener Sprache auf allen sprachlichen Ebenen abgeleitet (Phonetik, Prosodie, syntaktische Konstruktionen, Lexik und Semantik, Formulierungsverfahren).
Literatur:
Fiehler, Reinhard/Barden, Birgit/Elstermann, Mechthild/Kraft, Barbara (2004): Eigenschaften gesprochener Sprache. Theoretische und empirische Untersuchungen zur Spezifik mündlicher Kommunikation. Tübingen: Niemeyer
Schwitalla, Johannes (32006): Gesprochenes Deutsch. Eine Einführung. Berlin: Erich Schmidt

Mo 10-12 Gesprächsanalyse (Seminar)
4004041, Rubenowstr. 3, R 1.05
Einer der erfolgreichsten Neuansätze der modernen Linguistik, der in die Forschungen der Kommunikationswissenschaft zu institutioneller und informeller Kommunikation hineinreicht, ist die Gesprächsanalyse. Sprachliche Kommunikation wird hier nicht auf Einzelaspekte (Grammatik, Semantik usw.) reduziert, sondern als Teil komplexer Interaktion behandelt. Das Seminar führt in Grundlagen und Kategorien der Methode der Gesprächsanalyse ein und verbindet die praktische Analysearbeit mit theoretischer Diskussion. Grundlage für die Gesprächsanalysen bilden authentischer Gespräche, an denen Gesprächsstrukturen wie der Sprecherwechsel, Imagearbeit oder Reparaturen verdeutlicht werden. 
Das Seminar geht von der Bereitschaft zur Übernahme von Referaten aus. Zudem ist die Feintranskription eines ein- bis zweiminütigen Gesprächsausschnittes zu erbringen. 
Literatur:
Brinker, Klaus/Sager, Sven F. (1989): Linguistische Gesprächsanalyse. Eine Einführung. Berlin
Redder, Angelika/Ehlich, Konrad (Hrsg.) (1994): Gesprochene Sprache. Transkripte und Tondokumente. Tübingen (Phonai; 41)

Mo 14-16 Probleme der Soziolinguistik (Seminar)
4004050, Rubenowstr. 3, R 1.05
Die Soziolinguistik ist als eine interdisziplinäre, eigenständige Disziplin noch sehr jung. Sie untersucht einerseits Probleme der Einwirkung der Gesellschaft auf die Sprache, andererseits jedoch auch den Einfluss der Sprache auf das Funktionieren und die Entwicklung der Gesellschaft. Das Seminar stellt sich die Aufgabe, soziolinguistische Grundbegriffe zu klären, die Vielfalt soziolinguistischer Ansätze und wissenschaftstheoretische Aspekte zu diskutieren sowie die soziale Relevanz sprachlicher Ebenen zu betrachten. In diesem Rahmen wird zu fragen sein, in welcher Weise soziale Differenzierungen das lexikalisch-semantische, das syntaktische System und funktionale Unterscheidungen von Sprache beeinflussen. Von daher wird sich das Seminar mit der These auseinandersetzen: „Je intensiver sich eine Gesellschaft entwickelt, desto deutlicher scheint ihr Einfluss auf das Funktionieren und die Entwicklung der Sprache zu sein und desto stärker beeinflussen sich beide gegenseitig.“ (Dešeriev)
Für das Gelingen des Seminars werden die aktive Beteiligung aller Teilnehmenden sowie eine regelmäßige Teilnahme erwartet. Zudem wird von der Bereitschaft der Teilnehmenden Referate zu übernehmen ausgegangen.
Literatur:
Ammon, U./Dittmar, N./Mattheier, K. (Hg.) (1988): Sociolinguistics. Soziolinguistik. Ein Internationales Handbuch zur Wissenschaft von Sprache und Gesellschaft. Zweiter Halbband, Berlin/New York
Coulmas, F. (Hg.) (1997): The Handbook of Sociolinguistics, Oxford
Dittmar, N. (1997) Grundlagen der Soziolinguistik. Ein Aufgabenbuch mit Übungen, Tübingen. UB
Veith, Werner H. (22005): Soziolinguistik. Ein Arbeitsbuch. Tübingen: Narr

Do 14-16 Medienwandel und Textsortenwandel (Seminar) (auch für Kowi Sem. Textproduktion)
4004054, Rubenowstr. 3, R 1.05
Das Seminar geht der Frage nach, in welcher Weise Medienwandel und Sprachwandel miteinander verbunden sind. Sprachwandel soll dabei als Textsortenwandel begriffen werden. Dies hat zur Folge, dass nicht nur Mündlichkeit und Schriftlichkeit als zwei Erscheinungsformen von Sprache im Zentrum des Erkenntnisinteresses des Seminars liegen, sondern die reflexive Ausdifferenzierung von Textsorten, wie sie mit dem Wandel von Medien verbunden ist. Es bieten sich verschiedene Richtungen der Diskussion an: 1. Kommunikationsformen erfahren medial und institutionell bedingte Ausdifferenzierungen in Textsorten. Die Kommunikationsform ‚Brief’ beispielsweise ist seit dem 19. Jahrhundert zahlreichen medialen Einflüssen ausgesetzt (Handschrift, Print, E-Mail, SMS). Allein der mediale Einfluss führt jedoch noch nicht zur Etablierung neuer Textsorten. Dieser Prozess ist vielmehr im Zusammenhang mit veränderten Bedingungen privater (z. B. SMS als Liebesbrief) und institutioneller Kommunikation (z. B. E-Mail zur Studienberatung in der Universität) zu betrachten. 2. Die Entwicklung von Textsorten im System der Massenmedien ist durch vielfältige medientechnische Innovationen bedingt. Dennoch greifen neue Medien auf Textsorten bereits etablierter Medien zurück, bevor sie eigene, neue medienspezifische Formen entwickeln. Interessant erscheint es in diesem Zusammenhang, sich mit Weblogs, Formen des Tagebucheintrags oder Bewerbungen im Internet auseinander zu setzen. 
Voraussetzungen für das Seminar sind die Bereitschaft zu theoretischer Auseinandersetzung und zu empirischen Untersuchungen. Das Seminar ist als Leseseminar konzipiert und es wird die Bereitschaft zur Übernahme von Referaten erwartet.

 

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2009/10

Do 8-10 Grundkurs A: Einführung in die Sprachwissenschaft (bevorzugt für Kommunikationswissenschaftler)
4004019 Domstr. 9a (Historisches Institut), HS 12
Der Grundkurs A ist Voraussetzung für alle weiteren Lehrveranstaltungen in der Kommunikationswissenschaft. Er führt in Methoden und Grundbegriffe sprachwissenschaftlichen Arbeitens ein, nimmt dabei jedoch die sprachwissenschaftlichen Disziplinen, ihre grundlegenden Begriffe, Gegenstände und Methoden so in den Blick, dass Schnittstellen zwischen Sprach- und Kommunikationswissenschaft deutlich werden. Zudem berührt er vielfältig Fragen interpersoneller Kommunikation. Die Herstellung von Beziehungen zwischen den beiden Wissenschaftsdisziplinen Sprachwissenschaft und Kommunikationswissenschaft bietet sich insbesondere für die Semiotik, die Semantik, die Pragmatik oder die Soziolinguistik an.
Literatur:
Busch, Albert/Stenschke, Oliver (2007): Germanistische Linguistik. Tübingen: Narr.
Gansel, Christina/Kiesendahl, Jana/Ros, Gisela/Schiewe, Jürgen/Schlusinske, Ute (2008): Skript zum Grundkurs A. Einführung in die Sprachwissenschaft. Greifswald.

Mo 12-14Texttypologie, Textklassifikation, Textsorten (Vorlesung)
4004035 Rubenowstr. 1 (Audimaxgebäude), HS 5
Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Textlinguistik und ihre Geschichte. Neben grammatisch und semantisch orientierten Textbeschreibungsmodellen wird ein interdisziplinärer kommunikativ-kognitiver Ansatz zur Bestimmung der Kategorie »Text« vorgestellt, der Texte nicht nur als komplexe Zeichen beschreibt, sondern auch als Organisationsformen unterschiedlicher Wissensarten. Zu klären sind weiterhin Begriffe, die Möglichkeiten von Textordnungen konzeptualisieren: »Texttyp«, »Textklasse«, »Textsorte«, »Textsortenvariante« und »Text(sorten)muster«. Im Zentrum des Interesses stehen dann Textsorten und in welcher Weise diese verschiedene Kommunikationsbereiche/soziale Systeme konstituieren. Es sind weiterhin im Rahmen der Beschreibung von Textsorten mehrdimensionale Modelle zu diskutieren und nach ihrer Praktikabilität für spezielle Textanalyseaufgaben zu befragen. An ausgewählten Beispielen wird die Genese von Textsorten gezeigt und die Veränderung von Textmustern als Ergebnis der Reflexivität von Kommunikation bestimmt. Grundsätzlich wird in der Vorlesung eine systemtheoretische Perspektive auf Kommunikation und Texte/Textsorten eingenommen.
Literatur:
Adamzik, Kirsten (2004): Textlinguistik. Eine Einführung. Tübingen: Niemeyer.
Brinker, Klaus (2005): Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. 6. Auflage. Berlin: Erich Schmidt Verlag.
Gansel, Christina/Jürgens, Frank (2007): Textlinguistik und Textgrammatik. 2. Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (Studienbücher zur Linguistik).
Heinemann, Margot/Heinemann, Wolfgang (2002): Grundlagen der Textlinguistik. Tübingen: Niemeyer.

Do 14-16 Grammatik und Variation (Seminar)
4004045 Rubenowstr. 3, R 1.05
Das Seminar setzt sich zum Ziel, grammatische Phänomene im Spannungsfeld zwischen Norm und Variation zu betrachten. Dazu ist es zunächst unerlässlich, Sprachnormtypen zu differenzieren und zu diskutieren. Letztlich wird zu fragen sein, ob Sprachnormen „aus dem tatsächlichen Sprachgebrauch rekonstruierte Regeln systemgerechten Gebrauchs“ (M. Hundt) darstellen. An ausgewählten Beispielen soll gezeigt werden, wie Sprachnormverletzungen als neue Muster in das Sprachsystem gelangen und welche Sprachwandelfaktoren auf dem Weg von der Normverletzung hin zu einer neuen Norm wirksam werden. In Bezug auf Beispiele wie Danone-Yoghurt, weil er ist gesund; da hab ich jetzt nichts von oder da wird sich furchtbar aufgeregt wird zu klären sein, inwiefern sie als normgerechte Konstruktion in den Sprachgebrauch implementiert sind. Derartigen Konstruktionen werden nach wie vor ungrammatische Sätze wie Hier werden Sie erholt.gegenübergestellt.
Das Seminar ist auf der Grundlage eines Readers, der für alle Teilnehmenden verbindlich ist, ein Leseseminar. Es wird die Bereitschaft zur Reflexion theoretischer Fragestellungen und zu Belegsammlungen des Sprachgebrauchs vorausgesetzt.
Literatur:
Gansel, Christina (2007): Reader zum Seminar „Grammatik und Variation“.
Mattheier, Klaus J. (Hrsg.) (1997): Norm und Variation. Frankfurt a. M. u.a.: Peter Lang
Eichinger, Ludwig/Kallmeyer, Werner (Hgg.) (2005): Standardvariation. Wie viel Variation verträgt die deutsche Sprache. Berlin/New York

Mo 18-20 Ringvorlesung: Zu Aspekten der Systemtheorie in den Fachwissenschaften
4004117 Rubenowstr. 3, Hörsaal
Die Systemtheorie erhebt für sich den Anspruch universell zu sein, d. h., sie bezieht alle gesellschaftlichen Teilbereiche und Phänomene ein. Niklas Luhmann selbst nannte sie eine »Supertheorie«, die immer mehr Anhänger dort gewinnt, wo wissenschaftliche Objekte als Systeme untersucht werden. Die Ringvorlesung soll einen Eindruck davon vermitteln, in welchen Fachbereichen systemtheoretisch an welchen Gegenständen gearbeitet und geforscht wird. Aspekte der Systemtheorie werden u. a. aus der Sicht der Philosophie, der Politikwissenschaft, der Rechtswissenschaft, der Geschichtswissenschaft oder der Linguistik betrachtet.

Mo 14-16 Stilbegriffe und sozialer Sinn (Hauptseminar)
4004072 Rubenowstr. 3, R 1.05
Während Textlinguistik/Textwissenschaft Texte als sprachlich-kommunikative Einheiten erfassen, Texte klassifizieren und typologisieren möchte, untersucht die Stilistik als Teil der Textlinguistik/Textwissenschaft einen Teilaspekt des Phänomens ‚Text’ und des Handelns mit Texten. In den Gegenstandsbereich der Stilistik fallen die spezifischen Regularitäten und Muster, die regeln, wie allgemeine Text- und Textsortenmerkmale in konkrete Texte zu überführen sind. Ziel des Seminars ist es, den Begriff „Stil“ auf der Grundlage gegenwärtiger Ansätze zu bestimmen und Entwicklungen der Textstilistik, Pragmastilistik und Funktionalstilistik nachzuzeichnen.
Das Seminar ist auf der Grundlage der angegebenen Literatur, die für alle Teilnehmenden verbindlich ist, ein Leseseminar. Es wird die Bereitschaft zur Reflexion theoretischer Fragestellungen und zu Stilanalysen vorausgesetzt.

Downloads zu den Lehrveranstaltungen

Im Rahmen der Ringvorlesung „Zu Aspekten der Systemtheorie in den Fachwissenschaften“ spricht am 23. November 2009, 18.00 Uhr c.t.
Herr Michael Hein (Greifswald/Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft)
zum Thema:
Systemtheorie und Politik(wissenschaft). Missverständnis oder produktive Herausforderung?
Der Vortrag stellt das Verhältnis der Politikwissenschaft zu systemtheoretischem Denken vor. Nach einem ideengeschichtlichen Überblick über Systemtheorien der Politik zeigt er, wie und warum dieses Verhältnis seitens der Politikwissenschaft nach einer ausgesprochen produktiven Phase in den 1950er und 1960er Jahren heute hinsichtlich der neueren soziologischen Theorieentwicklungen vor allem von Missverständnissen und einer weitgehend fehlenden produktiven Auseinandersetzung geprägt ist. Abschließend wird am Beispiel der demokratietheoretischen Überlegungen Niklas Luhmanns demonstriert, wie die Politikwissenschaft von der Systemtheorie profitieren und ihr Sichtfeld wesentlich erweitern könnte.

 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2009

Mo 10-12 Syntax und Grammatiktheorien (Grundkurs B)
4004020 Rubenowstr. 3, R. 1.05
Do 8-10 Linguistik der gesprochenen Sprache (Vorlesung)
4004035 Loefflerstr. 70, Hörsaal
Do 14-16 Medienwandel und Textsortenwandel (Seminar; auch für KoWi: Seminar Textproduktion)
4004049 Rubenowstr. 3, R. 1.05
Mo 14-16 Soziolinguistik (Seminar)
4004045 Rubenowstr. 1, HS 5

Downloads zu den Lehrveranstaltungen

  • Konzeption Medienwandel
  • Medienwandel TypKlasse
  • Medienwandel TLuSTV
  • Bibliographie Soziolinguistik
  • Seminarkonzept Soziolinguistik
  • Gesprochene Sprache Konzept
  • Begriffsliste zur Vorlesung

 

https://t3-temp.uni-greifswald.de/

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2008/09

Einführung in die Sprachwissenschaft - Grundkurs A
bevorzugt für Kommunikationswissenschaftler
Do 8-10, Rubenowstr. 1, HS 2
Die Veranstaltung beginnt erst am 6.11.

Texttypologie, Textklassifikation, Textsorten (Vorlesung)
Mo 10-12, Rubenowstr. 1, HS 5 

Grammatik und Variation (Seminar)
Do 14-16, Rubenowstr. 1, HS 3 

Valenz (Hauptseminar)
Mo 14-16, Rubenowstr. 3, R 1.05 

 

 

Forschungsgebiete
  • Semantik und Valenz im Lexikon

  • Psycholinguistik

  • Textsortengeschichte

  • Feministische Linguistik
Forschungsprojekte

Seit 2005 Textsorten und Systemtheorie


Abschlussarbeiten: Textsortenanalysen und -beschreibungen mit systemtheoretischem Bezug

 

Zweck, Juliane (2008): Reisekatalogtexte: Funktionen und Leistungen. Greifswald. Staatsexamensarbeit.

2008-2009 Ortsnamen
Deutsches Ortsnamenbuch (Hrsg. v. Prof. Dr. Manfred Niemeyer)
Bearbeitung der Ortsnamen Schleswig-Holsteins unter Mitarbeit von Karoline Müller und Marina Meißner.

2007 Lexikon der Bibelhermeneutik
Mitautorin: Bearbeitung der Stichwörter Kohärenz/ Inkohärenz und Textualität.

2001-2007 Deutschplus
Entwicklung integrativer Deutschbücher für das Gymnasium Klassen 5-10, Mitautorin Arbeitshefte Deutschplus und Schülerbände Deutschplus.

1996-1998 Semantik und Valenz
Mitautorin HSK 21.2 Lexikologie (Verba dicendi), HSK 25.1 Dependenz und Valenz (Valenz und Kognition).

1994-1996 Feministische Linguistik
Durchführung einer Befragung von ost- und westdeutschen 15/16-jährigen Schülerinnen und Schüler zum feministischen Sprachgebrauch.

Publikationen
Monographien und Herausgaben
  • Gansel, Christina (1992): Semantik deutscher Verben in kognitionspsychologischer Sicht. Berlin: Peter Lang Verlag 

  • Gansel, Christina/Jürgens, Frank (2002): Textlinguistik und Textgrammatik. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 

  • Gansel, Christina/Jürgens, Frank (2007): Textlinguistik und Textgrammatik. 2. überarbeitete Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 

  • Gansel, Christina/Jürgens, Frank (2009): Textlinguistik und Textgrammatik. 3. Auflage, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht als UTB

  • Gansel, Christina (Hg.) (2008): Textsorten und Systemtheorie. Göttingen: V & R unipress 

  • Gansel, Christina/Jürgens, Frank (2009): Textlinguistik und Textgrammatik. 3. Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (UTB 3265)

  • Gansel, Christina (Hg.) (2011): Systemtheorie in den Fachwissenschaften. Zugänge, Methoden, Probleme. Göttingen: V&R unipress

  • Gansel, Christina (2011): Textsortenlinguistik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (UTB Profile 3459)
Buch- und Zeitschriftenbeiträge
  • Zum Zusammenwirken von Lexik und Grammatik. In: Deutschunterricht 43(1990)5. - S. 232 - 238
  • Zu Aspekten des Zusammenwirkens von Lexik und Grammatik. In: WZ der Pädagogischen Hochschule Neubrandenburg. Aus der Philosophischen Fakultät. Heft 1/1990. - S. 40 ff. 

  • Geschehenstyp und Perspektivierung bei der Beschreibung von Verben. In: Wirkendes Wort, Heft 2/1990. S. 285 - 290 

  • Zu Netzwerkstrukturen in belletristischen Texten. In: Greifswalder Germanistische Forschungen, 1990 

  • Zu einigen Fragen der semantischen Analyse - dargestellt an ausgewählten dreiwertigen Tätigkeitsverben des emotionalen Bewegens. In: Wirkendes Wort, Heft 1/1991. - S. 119 - 129 

  • Der literarische Text zwischen Muster und Mustererfüllung. In: WZ der Pädagogischen Hochschule Neubrandenburg, Heft 1/1991. - S. 57 - 67 

  • Zum Janusgesicht der Sprache. Aspekte von Sprachkritik in der DDR-Literatur. In: Sprachwissenschaft und Sprachkultur. Hrsg. von K.-E. Sommerfeldt. - Berlin: Peter Lang Verlag, 1991. (gemeinsam mit Carsten Gansel) 

  • Zu Problemen des Sprachwissens und der Repräsentation sprachlicher Bedeutungen. In: Festschrift zum 65. Geburtstag von K.-E. Sommerfeldt. Hrsg. von I. Pohl und G. Bartels. - Berlin: Peter Lang Verlag, 1991. - S. 125 - 139 

  • Zum Begriff der Perspektivierung im Sprachsystem und im Text. In: Bartels/Pohl (Hrsg.): Studien zur Semantik. - Berlin: Peter Lang Verlag, 1992. - S. 43 - 65 

  • Politische Rede und rhetorische Muster. In: Deutschunterricht 45(1992)7/8. - S. 356 - 360 

  • Sind Sprach- und Sachwissen etwas Grundverschiedenes? - Sprach- und Sachwissen als autonome oder interagierende kognitive Systeme. In: Wortschatz, Satz, Text. Hrsg. von G. Bartels und I. Pohl. - Berlin: Peter Lang Verlag, 1992. - S. 53 - 62 

  • Ansätze zu obligatorischer und fakultativer Valenz in kognitionspsychologischer Sicht. In: Wortschatz, Satz, Text. Hrsg. von G. Bartels und I. Pohl. - Berlin: Peter Lang Verlag, 1992. - S. 269 - 280 

  • Aspekte der deutschen Sprache in der DDR als Unterrichtsgegenstand. In: Deutschunterricht 46(1993)3. - S. 140 - 151 (gemeinsam mit Carsten Gansel) 
  • Obligatheit und Fakultativität als Ausdruck von Perspektivierungen. In: DaF 30(1993)3. - S. 157 - 162 

  • Prototypische Effekte und semantische Beschreibung. In: Semantik von Wort, Satz und Text. Hrsg. von I. Pohl. - Peter Lang Verlag: Berlin, 1995. - S. 77 - 86 

  • Sprachwandel und Feminismus. Anspruch und "Wirklichkeit". In: Deutschunterricht 48(1995)6. - S. 322 - 328 

  • Sprache und Gewalt - Gewaltvolle Sprache. In: Deutschunterricht 49(1996)1. - S. 2 - 9 

  • Valenz und mentale Prozesse. In: Lucien Tesnière - Syntaxe structurale et opérations mentales. Akten des deutsch-französischen Kolloquiums anläßlich der 100. Wiederkehr seines Geburtstages Strasbourg 1993. Hrsg. von Gertrud Gréciano und Helmut Schumacher. - Tübingen: Max Niemeyer, 1996. - S. 117 - 127 

  • Semantische Beschreibungen auf der Basis von Prototypen? In: Lexical Structures and Language Use. Proceedings of the International Conference on Lexicology and Lexical Semantics. Münster, September 13-15, 1994. Volume 1. Plenary Lectures and Session Papers. Ed. by Edda Weigand and Franz Hundsnurscher. - Tübingen: Max Niemeyer, 1996. - S.213 - 222 

  • Abbildtheoretische Bedeutungsauffassung und funktionale Sprachbeschreibung. In: Siehr, K.-H./Ehrhardt, H./Berner, E.: Funktionale Sprachbeschreibung in der DDR zwischen 1960 und 1990. - Berlin/New York: Peter Lang, 1997 (=Sprache, System und Tätigkeit, Bd. 21). - S. 85 - 103 

  • Wechsel der Perspektive und veränderte Präferenzen in der Textsorte Stellenangebot. In: Keßler, Ch./Sommerfeldt, K.-E.: Sprachsystem, Text, Stil. Festschrift für Georg 

  • Michel und Günter Starke zum 70. Geburtstag. - Berlin/New York: Peter Lang, 1997 (=Sprache, System und Tätigkeit, Bd. 20). S. 89 - 109 

  • Christina Gansel/Carsten Gansel: Aspekte geschlechterdifferenzierenden Sprachgebrauchs in Ost und West. In: I. Rösler, K.-E. Sommerfeldt (Hrsg.): Probleme der Sprache nach der Wende. - Berlin, Paris, New York: Lang, 1997. - S. 137 - 151 

  • Christina Gansel/Carsten Gansel. Zwischen Karrierefrau und Hausmann. Aspekte geschlechterdifferenzierenden Sprachgebrauchs in Ost und West. In: Der Deutschunterricht (1997)1. - S. 59 - 69 

  • Lexikalisch-semantische Beschreibungen im Sprachunterricht. Stereotype, Prototypen und Perspektivierungen. In: Deutschunterricht 50(1997)9. - S. 402 - 410
     
  • Textsorten, Textsortenmuster und ihre Geschichte. Stellenangebot und argumentativer Werbetext - eine textsortenintertextuelle Entwicklung. In: Deutschunterricht Heft 53(2000)2

  • Zur Entwicklung lexikalischer und grammatischer Strukturen. In: Zur Auswertung der Vergleichsarbeit im Fach Deutsch an den Haupt- und Realschulen der Jahrgangsstufe 5 im Schuljahr 1998/1999 in Mecklenburg-Vorpommern, S. 41-56

  • „Fluch“ des Superlativs in der Sprache der Politik - Das Modell der apokalyptischen Rhetorik. In: Victor Klemperers Werk. Texte und Materialien für Lehrer (2002). Berlin: Aufbau-Verlag. S. 155-172 

  • Zur kognitiven Erfassung der Welt durch sprachliche Bedeutungsstrukturen. Beziehungen zwischen lexikalisch-semantischer und konzeptueller Struktur. In: Akten des X. Internationalen Germanistenkongresses Wien 2000. Band 2: Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache – Lexikologie und Lexikographie. Berlin, Frankfurt am Main u. a.: Lang. 2002 (Jahrbuch für Internationale Germanistik, Reihe A, Band 54)

  • Valenz und Kognition. In: Vilmos Ágel/Ludwig M. Eichinger/Hans-Werner Eroms u.a. (Hgg.). : Dependenz und Valenz I. (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft, Band 25.1). Berlin, New York: de Gruyter, 2003, S. 422-444

  • Macht und Ohnmacht der Medien. Zur Entwicklung von Medien und ihre Leistung in kommunikationstheoretischer Sicht. In: Karl-Heinz Spieß (Hrsg.): Medien der Kommunikation im Mittelalter. Stuttgart: Steiner, 2003 (Beiträge zur Kommunikationsgeschichte – Band 15)
     
  • Semantische Referenz und Wirklichkeitskonstruktion. In: Mariann Skog-Södersved/Mona Enell/Benedikt Faber (Hrsg.): Lexikon und Verstehen. Beiträge auf der 3. Tagung zur kontrastiven Lexikologie, Vaasa 4.-6.10.2002. Vaasa, 2003. S. 27-48

  • Semantische Referenz und Wirklichkeitskonstruktion: Zur Rolle von Prototypen und Stereotypen bei der Aushandlung der Bedeutung von Abstrakta. In: Inge Pohl/Klaus-Peter Konerding (Hrsg.) (2004): Stabilität und Flexibilität in der Semantik, S. 89-107

  • Semantische Valenz. Perspektiven einzelsprachlicher und übereinzelsprachlich-konzeptueller Valenz im Rahmen der Valenzpotenz. Probleme und Diskussionsansätze. In: Themenheft zur Valenztheorie, Hrsg. von Klaas Willems, Studia Germanica Gandensia 2003-2, S. 66-88

  • Verba dicendi. In: Lexikologie, 2. Halbband. Ein internationales Handbuch zur Natur und Struktur von Wörtern und Wortschätzen, hrsg. Von D. Alan Cruse, Franz Hundsnurscher, Michael Job, Peter Rolf Lutzeier, Berlin: de Gruyter, 2005. S. 1562-1569

  • Heirats- und Bekanntschaftsanzeigen im interkulturellen Vergleich. In: Foschi Albert, Marina / Hepp, Marianne / Neuland, Eva (2006): Texte in Sprachforschung und Sprachunterricht. Pisaner Fachtagung 2004 zu neuen Wegen der italienisch-deutschen Kooperation. München: Iudicium. S. 218-229

  • Christina Gansel/Carsten Gansel: Textsorten und Gattungen interdisziplinär – Plädoyer für eine sozialwissenschaftliche Perspektive. In: Wirkendes Wort, Heft 3/2005. S. 481-499

  • Christina Gansel/Carsten Gansel: Zu Aspekten von Textsorten und literarischen Gattungen – ein Problemaufriss. In: Kotin, Michail L./Laskowski, Marek/Zuchewicz, Tadeusz (Hrsg.) (2006): Das Deutsche als Forschungsobjekt und als Studienfach. S.13-33

  • Vertrauen als Irritation – Mustervariation im Rahmen der Textsorte Heiratsanzeige. In: Schiewe, Jürgen/Lipczuk, Ryszard/Westphal, Werner (Hrsg.) (2006): Kommunikation für Europa. S. 85-95

  • Vertrauen – Ein pragmatisch-semantisches Phänomen in der Kommunikation? In: Pohl, Inge (Hrsg.) (2008): Semantik und Pragmatik – Schnittstellen. S. 475-493

  • Gansel, Christina (2007): Argumentationsstrategie als „Textdesign“ in Stellenangeboten. In: Roth, Kersten Sven/Spitzmüller, Jürgen (Hg.): Textdesign und Textwirkung in der massenmedialen Kommunikation. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft, 291-305

  • Gansel, Christina (2008): Textsorten in Reisekatalogen – Wirklichkeitskonstruktion oder realitätsnahe Beschreibung. In: Gansel, Christina (Hg.) (2008): Textsorten und Systemtheorie. Göttingen: V&R unipress, 155-170

  • Gansel, Christina (2009): Textsorten und soziale Systeme. Warum Stellenangebote im Kleid der Werbung daherkommen. In: Bachmann-Stein, Andrea/Stein, Stephan (Hrsg.): Mediale Varietäten. Gesprochene und geschriebene Sprache und ihre fremdsprachendidaktischen Potenziale. Beiträge zur Fremdsprachenvermittlung, Sonderheft 15. Landau: Empirische Pädagogik, 313-330

  • Gansel, Christina (2009): Rhetorik und Stilistik in Text- und Gesprächslinguistik. In: Fix, Ulla u.a. (Hrsg.): Rhetorik und Stilistik: ein internationales Handbuch historischer und systematischer Forschung. Halbband 2, 125-139

  • Gansel, Christina (2010): Grammatik und Stil. In: Habermann, Mechthild (Hg.): Grammatik wozu? Vom Nutzen des Grammatikwissens in Alltag und Schule. Mannheim/Zürich: Dudenverlag (Thema Deutsch Band 11), 249-263

  • Gansel, Christina (2010): Dispositiv und soziales System – zur Anschlussfähigkeit der Linguistik an ‚subjektlose’ Theoreme. In: Lipczuk, Ryszard/Schiewe, Jürgen/Westphal, Werner/Misiek, Dorota (Hrsg.): Diskurslinguistik – Systemlinguistik. Theorien – Texte – Fallstudien. Hamburg: Kovac, 11-22

  • Gansel, Christina (2011): Sprachliche Reflexivität in Nachhaltigkeitsberichten In: Ehrhardt, Horst/Galgon, Elke (Hg.) Sprache und Kreativität, Frankfurt a.M.: Lang, 41-55.
Rezensionen zu wissenschaftlicher Literatur
  • Dieter Hillert. Zur mentalen Repräsentation von Wortbedeutungen: neuro- und psycholinguistische Überlegungen. - Tübingen: Gunter Narr Verlag, 1987. 140 S. Rezension. In: ZPSK Heft 1/1991 
  • Inge Bethke. der die das als Pronomen. Studien Deutsch, Bd. 11. 292 S. Iudicium Verlag, München 1990. Rezension. In: Wirkendes Wort, Heft 1/1991 

  • Konferenzbericht "Sprachwissenschaft und Sprachkultur" vom 9. bis 11. Mai 1990 in Neubrandenburg. In: Muttersprache Heft 1/1991. - S. 71 f. 

  • Karl-Ernst Sommerfeldt. Zur Integration von Lexik und Grammatik. Berlin: Peter Lang, 1991. - 189 S. In: Wirkendes Wort Heft 2/1992. - S. 363 - 365 

  • Karl-Ernst Sommerfeldt. Operationale Grammatik des Deutschen. Eine Skizze. München: iudicium, 1993. 156 S. In: Deutschunterricht 

  • Wolfgang Fleischer; Georg Michel; Günter Starke: Stilistik der deutschen Gegenwartssprache. - Verlag Peter Lang, Frankfurt a. M., Berlin, Bern, New York, Paris, Wien, 1993. 341 S. In: Deutschunterricht 47(1994)9. - S. 434 - 435 

  • Peter B. Heim. Woman are the Niggers of the World. Über Frauen, Herrenmenschen und Nietzsches Peitsche. Aufbau Taschenbuchverlag, Berlin, 1994. 223 S. In: Deutschunterricht 48(1995)5. - S. 277 - 278 

  • Gerhard Augst. Wortfamilienwörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. Tübingen: Niemeyer, 1998. In: Deutschunterricht, 1999 

  • Ágel, Vilmos (2000): Valenztheorie. Tübingen: Niemeyer. 300 Seiten. In: Jahrbuch der ungarischen Germanistik 2001

  • Gabriele Graefen/Liedke, Martina: Germanistische Sprachwissenschaft. Deutsch als Erst-, Zweit- oder Fremdsprache. Mit CD-ROM. Tübingen/Basel: A. Francke (UTB) 2008. 313 S. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, LXXVI. Jahrgang, Heft 3 (2009). Stuttgart: Steiner, 353-355.
Vorträge
  • Sprachwissenschaft und Sprachkultur, 1990 in Neubrandenburg Thema des Beitrags: Zum Janusgesicht der Sprache. Aspekte von Sprachkritik in der DDR- Literatur (gemeinsam mit Carsten Gansel) 

  • Gibt es eine Sprache der Wende? - Untersuchungen zum veränderten Wortschatzgebrauch
    Beitrag auf dem Seminar "Deutsch-deutsche Annäherungen", Scheersberg im Februar 1991 

  • Ein Wort gibt das andere, Greifswald 22. - 24.9.1992
    Thema des Beitrags: Sind Sprach- und Sachwissen etwas Grundverschiedenes? (Veröffentlicht im Band 10 der Reihe Sprache System Tätigkeit; Wortschatz, Satz, Text, 1993) 

  • Semantik von Wort, Satz und Text, Neubrandenburg 8. - 9.10.92
    Thema des Beitrags: Obligatorische und fakultative Valenz in kognitionspsychologischer Sicht (Veröffentlicht im Band 10 der Reihe Sprache System Tätigkeit; Wortschatz, Satz, Text, 1993) 

  • Netzwerkstrukturen und Valenz. Vortrag im November 1992 in Heidelberg, IBM 

  • Deutsch-französisches Kolloquium zum 100. Geburtstag von L. Tesnière, September 1993
    Thema des Beitrags: Valenz und mentale Operationen 

  •  Semantik von Wort, Satz und Text, April 1994, Rostock
    Thema des Beitrags: Prototypische Effekte und semantische Beschreibung (Veröffentlicht im Band 14 der Reihe: Sprache System Tätigkeit; Semantik von Wort, Satz und Text, 1995 

  • Lexikologie und lexikalische Semantik, 13. - 15. September 1994, Münster
    Thema des Beitrags: Semantische Beschreibungen auf der Basis von Prototypen? 

  • Methoden der Semantikforschung, 25. - 27. April 1996, Landau
    Thema des Beitrags: Prozeduren der Bedeutungskonstituierung - Verbale Metapher und kognitive Modelle 

  • Vortrag im Department of Germen Studies der Brown-University in Providenc, RI September 1996
    Thema des Beitrags: Feministischer Sprachwandel und Geschlechterstereotype 

  • Probleme der Sprache nach der Wende, 19. November 1996, Rostock
    Thema des Beitrags: Aspekte geschlechterdifferenzierenden Sprachgebrauchs in Ost und West 

  • Vortrag im Rahmen einer Veranstaltung der Gesellschaft für Deutsche Sprache Greifswald 1999, Rostock 2000
    Thema des Beitrags: Feministischer Sprachwandel - Anspruch und Wirklichkeit 

  • 10. Internationaler Germanistenkongreß. Wien 10. - 16. September 2000
    Thema: Zur kognitiven Erfassung der Welt durch sprachliche Bedeutungsstrukturen - am Beispiel der verba dicendi 

  • Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Medien der Kommunikation im Mittelalter“ des Mittelalterzentrums Greifswald am 23.10.2000 
    Thema des Beitrags: Macht und Ohnmacht der Medien. Zu Entwicklung und Leistung der Medien aus kommunikationstheoretischer Sicht 

  • VALEX III. Vaasa,
    4.-6.10.2002, Finnland
    Thema des Beitrags: Semantische Referenz und Wirklichkeitskonstruktion 

  • 6. Landauer Semantikkonferenz (8. bis 10. Mai 2003)
    Thema des Beitrags: Semantische Referenz und Wirklichkeitskonstruktion: Zur Rolle von Prototypen und Stereotypen bei der Aushandlung von Abstrakta 

  • Potsdamer Tagung der Arbeitsgruppe Textlinguistik, 23. und 24. August 2003
    Thema des Beitrags: Textsorten und Textmuster 

  • Fachtagung „Texte in Sprachforschung und Sprachunterricht. Neue Wege der italienisch-deutschen Kooperation“ in Pisa vom 21.-24. Oktober 2004
    Thema des Beitrags: Heirats- und Bekanntschaftsanzeigen im interkulturellen Vergleich 

  • Kommunikation in Europa II – Interkulturelle Kommunikation als Schlüsselkompetenz, 7. – 9. September 2005 in Pobierowo/Polen
    Thema des Beitrags: Textsorten im interkulturellen Vergleich 

  • Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik, 21. – 24. September 2005 in Koblenz
    Thema Beitrag 1 in den Sektionen 13: Sprachdidaktik & 3: Textlinguistik und Stilistik: Vom Nutzen der Textlinguistik für den Unterricht: „Textsorten im integrativen Deutschunterricht“
    Thema Beitrag 2 im Themenbereich I: Textdesign und Textwirkung in der massenmedialen Kommunikation: „Argumentationsstrategie als „Textdesign“ in Stellenangeboten 

  • „Wort – Satz – Text“, Poznań, 28. – 30. April 2008
    Thema des Beitrags: Textsorten in Reisekatalogen – Wirklichkeitskonstruktion oder realitätsnahe Beschreibung

  • Diskurse als Mittel und Gegenstände der Germanistik (Olsztyn/Polen 8. − 10. 5. 2009); Vortrag: Zu Möglichkeiten eines systemtheoretischen Diskurses in der Linguistik

  • Sprache und Kreativität. Formale und funktionale Aspekte in Geschichte und Gegenwart
    Kolloquium (Erfurt 3. und 4. Juli 2009); Vortrag: Sprachliche Reflexivität in Nachhaltigkeitsberichten

  • Der Diskurs im Spannungsfeld von System- und angewandter Linguistik
    (Pobierowo/Polen 15. – 18. September 2009); Vortrag: Dispositiv und soziales System – zur Anschlussfähigkeit der Linguistik an ‚subjektlose’ Theoreme

  • Gastvorlesung und Gastseminar zum Thema „Textsorten und Systemtheorie“, 24. – 25. November 2009 an der Universität Zielona Gora/Polen

  • XII. Kongress der IVG. Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit
    (Warschau 30. Juli – 07. August 2010); Vortrag: Systemtheoretische Aspekte von Textsorten – Textsorten und strukturelle Kopplung

  • Anders schreiben / Andersschreiben: Formen, Funktionen, Traditionen
    (Paderborn 8. – 10. September 2010); Vortrag: Anders schreiben in wirtschaftlicher Kommunikation – Von der Werbung zum Nachhaltigkeitsbericht

  • GeFoText 2010. Sprache und Kultur im Spiegel der Rezension (Vaasa 30.9. – 1.10.2010); Plenarvortrag: Rezensionen in Funktion und Struktur und systemspezifische Erwartbarkeiten

  • Gansel, Christina (Hg.) (2011): Systemtheorie in den Fachwissenschaften. Zugänge, Methoden, Probleme. Göttingen: V&R unipress.

  • Gansel, Christina (2011): Textsortenlinguistik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (UTB Profile 3459)