© Fotos: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Oliver Böhm

Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald

Das Wolfgang-Koeppen-Archiv (WKA) ist eine Einrichtung des Instituts für Deutsche Philologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald

Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald

Sie finden uns im Greifswalder »Koeppenhaus«, dem Geburtshaus Wolfgang Koeppens, in unmittelbarer Nähe zu Bahnhof und Stadtzentrum.

Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald

Wolfgang-Koeppen-Archiv Greifswald

Im "Münchner Zimmer" geben thematische Ausstellungen facettenreich Einblicke in Leben und Schreiben des Schriftstellers Wolfgang Koeppen.

© Fotos: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Oliver Böhm

   


Das Wolfgang-Koeppen-Archiv (WKA) verwahrt den Nachlass des Schriftstellers Wolfgang Koeppen (1906 bis 1996), darunter Typoskripte, persönliche Dokumente, Briefe, Bilder und die private Bibliothek. Zum Œuvre des Essayisten, Romanciers und Reiseschriftstellers gehören neben den veröffentlichten Texten zahlreiche Skizzen, Varianten und Fragmente, die den Blick auf Koeppens literarische Werkstatt freigeben.

 

Vorrangige Aufgabe des Archivs ist die Förderung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Leben, Werk und Rezeption Wolfgang Koeppens. Das Wolfgang-Koeppen Archiv unterstützt nationale wie auch internationale Forschungsvorhaben sowie Ausstellungsprojekte und begleitet die Neuausgabe der "Werke in 16 Bänden" im Suhrkamp Verlag.

 

Für die Forschung vor Ort stehen zwei Arbeitsplätze und eine kleine Präsenzbibliothek zur Verfügung. Führungen durch die aktuelle Ausstellung im "Münchner Zimmer“ und die Besichtigung der Bibliothek Koeppens sind nach Absprache möglich. 


© Foto aus dem Nachlass WKA

 

 „Warum ich schreibe? Weil es für mich eine grade noch mögliche Art ist, am Leben zu bleiben…ganz ehrlich."

(Wolfgang Koeppen im Gespräch mit Christian Lindner 1971)


Aktuelles

„In Greifswald wurde ich geboren, das lässt sich nicht leugnen..."

Ausstellung im "Münchner Zimmer" noch bis zum 31.05.2017 · Öffnungszeiten Di - Sa 14 bis 18 Uhr · Eintritt frei

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Am 23.06.2017 wird um 19:30 Uhr die neue Ausstellung im "Münchner Zimmer" eröffnet: Wolfgang Koeppen - „... gefangen im Auge der Kamera ..."

Wolfgang Koeppen - „... gefangen im Auge der Kamera ..."

Wolfgang Koeppen - „... gefangen im Auge der Kamera ..."

Auf offiziellen Bildern präsentiert sich Wolfgang Koeppen zumeist als ernsthafter Schriftsteller, am Schreibtisch sitzend oder vor einer Unmenge an Büchern, immer umgeben von der Aura des Belesenen. Diese Stilisierung entsprach durchaus den Erwartungen seiner Leser.  Die Ausstellung des Wolfgang-Koeppen-Archivs zeigt im „Münchner Zimmer“ hingegen private Aufnahmen aus dem Nachlass des Schriftstellers, deren Faszination gerade von ihrer Unvollkommenheit ausgeht. In gelöster Atmosphäre lässt sich Koeppen mitunter in launigen Momenten ablichten oder nimmt sich als Fotograf selbst in den Blick. Zuweilen fällt dieser durchs Objektiv auf sein unerlässliches Handwerkzeug, die Schreibmaschine. Mit fotografischen Inszenierungen um 1900, aber auch Aufnahmen aus verschiedenen Dekaden des 20. Jahrhunderts sowie einer analogen Diashow erinnert die Ausstellung zugleich an Entwicklungen in der Geschichte der Fotografie.     

 „Seine Nachkriegsromane Tauben im Gras, Das Treibhaus und Der Tod in Rom machten Wolfgang Koeppen zu einem Giganten der bundesrepublikanischen Literatur, seine ungeschriebenen und unvollendeten Werke zu ihrem größten Mythos.“

(Günter und Hiltrud Häntzschel: Wolfgang Koeppen. Frankfurt am Main 2006)

Kontakt

 

Wolfgang-Koeppen-Archiv

Bahnhofstraße 4
17489 Greifswald

Tel.: +49 3834 420 3429
koeppen-archiv(at)uni-greifswald(dot)de

 

Archivleitung:
Prof. Dr. Eckhard Schumacher

Mitarbeiterin:
Andrea Werner

 

Postanschrift

Institut für Deutsche Philologie
17487 Greifswald

 

Öffnungszeiten

Di 13-16 Uhr

Do 9-12 und 14-17 Uhr

sowie nach Vereinbarung