Dr. des. Stefanie Retzlaff

Institut für Deutsche Philologie

Rubenowstr. 3 - R 3.10

17487 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420 3405

 stefanie.retzlaff(at)uni-greifswald(dot)de

 

Sprechzeit:
Dienstag 10.00-11.00 Uhr

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Vita
  • 1980                      geboren in Höxter
  • 1999                      Abitur am Städtischen König-Wilhelm-Gymnasium Höxter
  • 1999-2008           Studium der Komparatistik, Anglistik, Germanistik und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • 2008-2011           Promotionsstipendiatin an der Universität Erfurt (literaturwissenschaftliches Forum Texte. Zeichen. Medien)
  • 2008-2011           Assoziiertes Mitglied des PhD-Net „Das Wissen der Literatur“ an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2010                      Visiting Scholar am German Department der University of California, Berkeley
  • 2011-2013           Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza, Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 2014                      Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin; „Observieren und Aufschreiben. Zur Poetologie medizinischer Fallgeschichten (1700-1765)“  
  • 2013-2016           Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) im DFG-Schwerpunktprogramm Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne;
  • Teilprojekt: „Szenarien des Kurzweiligen. Zeitökonomien des populären Theaters im 19. Jahrhundert“ (Leitung: Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza)
  •  Seit 2017             Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Philologie der Universität Greifswald (Vertretung)
Forschungsschwerpunkte
  • Europäische Literatur des 17. – 20. Jahrhunderts
  • Literatur und Wissensgeschichte
  • Poetologie und Epistemologie der Fallgeschichte im 18. Jahrhundert
  • Medien- und Kulturgeschichte kleiner Formen
  • Populäres Theater im 19. Jahrhundert
Publikationen

Monographien

Observieren und Aufschreiben. Zur Poetologie medizinischer Fallgeschichten (1700-1765), Paderborn: Wilhelm Fink, 2017. [im Erscheinen]

Aufsätze und Rezensionen

„Produktionen von Gegenöffentlichkeit. Zu Uwe Sonnenbergs Von Marx zum Maulwurf. Linker Buchhandel in Westdeutschland in den 70er Jahren“, in: undercurrents. Forum für linke Literaturwissenschaft, März 2017. [undercurrentsforum.com] 

„Clouds roll over the sea – thunder again. Dramaturgien des Ephemeren im nautischen Bühnenmelodram“, in: Ephemeralität. Flüchtigkeit und Vergänglichkeit der Moderne, hrsg. von Michael Bies, Sean Franzel und Dirk Oschmann, Hannover 2016, 245-265.

Rezension zu Pethes, Nicolas: Literarische Fallgeschichten, Konstanz 2016, in: Arcadia 51/2 (2016), 438-443.

 „Einheit der Zeit. Überlegungen zu einem anachronistischen Dogma“ (mit Ethel Matala de Mazza), in: Zeiten der Form, Formen der Zeit, hrsg. von Michael Gamper, Eva Geulen, Johannes Grawe und Sabine Zubarik, Hannover 2016, 19-35.

„Symptomatische Krisen. Adam Bernds Eigene Leben-Beschreibung (1738) als religiöse Versuchsanordnung und anthropologisches Fallnarrativ“, in: Fallgeschichte(n) als Narrativ zwischen Literatur und Wissen, hrsg. von Martina King und Thomas Wegmann, Innsbruck 2016, 49-61.

„Bürgerliche Hegemonie im verkleinerten Maßstab. Zu Franco Morettis Der Bourgeois vor der Folie seines Konzepts des ‚distant reading‘“, in: undercurrents. Forum für linke Literaturwissenschaft, März 2015. [undercurrentsforum.com]

„Einzelfall und Serie. Zur Epistemologie und Darstellungslogik medizinischer Fallsammlungen“, in: Methoden der Aufklärung. Ordnungen der Wissensvermittlung und Erkenntnisgenerierung im langen 18. Jahrhundert, hg. von Nina Hahne und Silke Förschler, München 2013, 105-116.

„Fallbasierte Wissensproduktion im 'Magazin zur Erfahrungsseelenkunde' (1783-1793)“, Rezension zu: Dickson, Sheila / Goldmann, Stefan / Wingertszahn, Christof (Hrsg.): „Fakta, und kein moralisches Geschwätz“. Zu den Fallgeschichten im „Magazin zur Erfahrungsseelenkunde“ (1783-1793), Göttingen 2011, in: IASLonline, Juli 2012. [iaslonline.de]

Rezension zu Schmale, Hugo; Schuller, Marianne; Ortmann, Günther (Hrsg.): Wissen – Nichtwissen, München 2009, in: Zeitschrift für Germanis­tik. Neue Folge XXI. Heft 1/2011, 216‑218.

„Schnittstellen von Lebenswissen, Gender und Medien“, Rezension zu: Deuber-Mankowsky, Astrid / Holzhey, Christoph / Michaelsen, Anja: Der Einsatz des Lebens. Lebenswissen, Medialisierung, Geschlecht, Berlin 2009, in: Querelles-Net. Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung 11/1 (2010). [querelles-net.de]