Dr. phil. Monika Schneikart

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie
Institut für deutsche Philologie
Rubenowstr. 3 - Raum 3.04
17487 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420 3441
Fax: +49 (0)3834 420 3432
schneika(at)uni-greifswald(dot)de

Sprechzeit: Mi 13-14 Uhr
Studienberatung:  Do 12-14 Uhr

Sprechstunde während der vorlesungsfreien Zeit:/

 

 

Vita
1954 geboren in Grimma/ Sachsen
1972-1976 Studium der Germanistik/Diplom an der Universität Leipzig
1976-1981 wiss. Assistentin an der Universität Greifswald, Bereich Neue deutsche Literatur
1978,1989 Erziehungsurlaub (zwei Kinder)
1982 Promotion in Neue deutscher Literatur/ DDR-Literatur (J. Březan)
1981-1984 Deutschlektorin an der Universität Vilnius/Litauen
seit 1984 wiss. Oberassistentin, Universität Greifswald, Lehrgebiet: Literatur des 18. Jahrhunderts
1992-2006 Lehrkraft für besondere Aufgaben im Bereich Neue deutsche Literatur
1994 sechswöchiger Studienaufenthalt an der Brown University, Providence, USA
1992-1998 / 2002-2005 zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität Greifswald
2005-2008 Stellvertreterin der zentralen Gleichstellungsbeauftragten
1995-1998 Lektorentätigkeit am Deutschlektorat des Instituts für Deutsche Philologie ( Abordnung mit 2/3 der Stellenkapazität)
1998-2000 wiss. Mitarbeiterin am IZFG (Abordnung mit 2/3 Stellenkapazität)
2003-2005 Vorstandsmitglied des IZFG
seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neue deutsche Literatur und Literaturtheorie
Lehre

Informationen zu den Lehrveranstaltungen finden Sie im Selbstbedienungsportal (LSF) über die folgenden Links:

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2011

Mi 8-10 Literaturtheorie I: Narratologie (Seminar)
4004028 Monika Schneikart, Rubenowstr. 3, R 1.05
Das Seminar schließt an die Kenntnisse zur Analyse narrativer Texte aus dem GK A an und hat das Ziel, systema-tisch in die strukturalistische Erzähltheorie sowie in Debattenfelder des Paradigmas einzuführen. Es werden für die Etablierung, Diskussion und Weiterentwicklung ihrer Kategorien signifikante Texte gelesen und besprochen, die in einem Reader zusammengestellt sind. Die analytische Praktikabilität einzelner Kategorien im Spektrum ihrer Problematisierungen wird anhand einzelner Analyseübungen überprüft.
Der Reader und eine Liste literarischer Referenztexte sind ab dem 1. April 2011 verfügbar (Copyshop in der Löfflerstr., weitere Informationen entnehmen Sie bitte meiner Institutshomepage/Lehrangebot).
Empfohlene Literatur: M. Martinez, M. Scheffel: Einführung in die Erzähltheorie. bel. Aufl.
Do 16-18 Dichtung und Dichtungstheorie der Romantik (Seminar)
4004031 Monika Schneikart, Rubenowstr. 2, SR 1 (als Proseminar offen für LA)
„Romantik“ als Epochenbezeichnung ist ein etabliertes heuristisches Konstrukt von hoher Operabilität, dessen Konstruktionselemente das Seminar herausarbeiten will. Favorisiert wird der Begriffsaspekt der „Moderne“, zurückzuführen auf die ästhetischen Diskussionen im 18. Jahrhundert der „Querelle des anciens et des moder-nes“, in der es zu einer engen argumentativ-diskursiven Verbindung von „Moderne“ „Roman“ und „romantisch“ kommt. Worin „Modernität“ besteht, wird Leitfrage für das Studium der 3 Phasen sein:
- Frühromantische Kunstprogrammatik und -praxis (1790-1801) als Ästhetische Revolution in Re-Aktion auf die politische Revolution,
- Vielfalt der „Hochromantik“(1801-1815) im Spannungsfeld zwischen Fortsetzung frühromantischer Dichtungs-programmatik und direkter politischer Auseinandersetzung mit den Umbrüchen im Gefolge der napoleonischen Europa-Politik-Spätromantik (1820-1850) gekennzeichnet von Fragmentierung, Dissoziierung in der deutschen literarischen R., die parallel verläuft mit einer dichtungsprogrammatischen Vielfalt (Jungdeutsche), einem Wechsel der Medien - Aufstieg romantischer Malerei und Musik - sowie einer weit ausgreifenden europäischen Romantik (England, Frankreich).
„Modernität“ wird in folgenden Komplexen geklärt
A: Zeitgeschichte; B: Literatur als Teilsystem. Gruppenbildung, Autorkonzepte; C: Dichtungs- und Kunstkonzepte: Programmbildung; D: Gattungen
Leseliste:
J. W. von Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre (B; LA)
Novalis: Heinrich von Ofterdingen (B; LA); Hymnen an die Nacht (LA)
Friedrich Schlegel: Athenäumsfragmente: Nr. 116; 238 (B; LA); Brief über den Roman (B; LA); Gespräch über die Poesie (B.,LA)
W. H. Wackenroder: Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders (LA)
Ludwig Tieck: Der blonde Eckbert (B; LA)
E.T.A. Hoffmann: Klein Zaches genannt Zinnober (B; LA); Lebensansichten d. Kater Murr (LA); Des Vetters Eckfens-ter (B; LA)
Karoline von Günderrode: Briefauswahl (B; LA)
A. v. Chamisso: Peter Schlehmihls wundersame Geschichte (B; LA)
A.v. Arnim/ C.Brentano: Des Knaben Wunderhorn (Ausw., B; LA ); Von Volksliedern(B; LA)
Joseph von Eichendorff: ausgew. Gedicht (B;LA). Aus dem Leben eines Taugenichts (LA)
Clemens Brentano: ausgew. Gedichte (B; LA)
Heinrich Heine: Buch der Lieder (B; LA)
Siglen: LA – Leseleistungen für Lehramtsstudierende; B. – Leseleistungen für die B.A. Studierenden
Zu Beginn des Seminars wird – um die Voraussetzungen zur Teilnahme zu klären – Ihre Leseleistung überprüft.

4004055-57 Grundkurs A: Einführung in die Textanalyse [mit Tutorien]
Mo 14-16 Monika Schneikart, Rubenowstr. 2, SR 1
Der Grundkurs A vermittelt Grundzüge der Textanalyse und literaturwissenschaftlicher Arbeitsweisen. Ausgehend von methodischen Überlegungen sollen generelle Zugriffsweisen auf verschiedene Textsorten, literaturtheoreti-sche und literarhistorische Zusammenhänge erarbeitet werden. Als Basisliteratur liegt dem Seminar zugrunde: Reader zum GK A, WS 2009/10 mit Programm, Seminaraufgaben, Zusatztexten zu theoretischen Aspekten des Seminarstoffes sowie literarischen Beispieltexten. Der Reader wird ab der 1. Vorlesungswoche im Copyshop, Kuhstr. 39, erhältlich sein. Die erfolgreiche Teilnahme am Seminar schließt kontinuierliche Mitarbeit, das Verfassen kleinerer Arbeiten sowie das Bestehen einer Abschlussklausur ein.

Di 12-14 Was bleibt von der DDR-Literatur? Konzepte, Debatten, Texte(Proseminar, nur LA)
4004062 Monika Schneikart, Rubenowstr. 3, R 1.22
Die DDR-Literatur als Literatur eines untergegangenen Landes unterliegt i.d.R. Bewertungsmustern, deren Krite-rien aus zwei zentralen Konzepten stammen: aus der Totalitarismustheorie und aus Modernitätskonzepten. Dage-gen unternimmt das Seminar den Versuch, mit der literatursoziologischen Theorie Bourdieus die DDR-Literatur als „spezifisches, zeitlich beschränktes System kultureller Produktion sowie dessen Verschränkung mit anderen Sys-temen“ (Ute Wölfel 2005, S. 5) zu beschreiben. Mit historisch spezifischen feldtheoretische Analysen soll der Prozess der Autonomisierung der Literatur (Besinnung der Literatur auf sich selbst), der nach Bourdieu das literari-sche Feld generiert und der auch für Werke der DDR-Literatur signifikant ist, erfasst werden. Im Bereich des lyri-schen Teilfeldes könnte dieser Autonomisierungsprozess in der Etablierung der „Leipziger Schule“ (Leipziger Lite-raturinstitut in den 1950er Jahren: Lyrikseminare von Georg Maurer, Autorenprofile von Reiner Kirsch, Volker Braun, Karl Mickel u. a.) nachzuzeichnen sein (vgl. Leon Hempel 2005, S. 13-30).
Die DDR war eine geschlossene Gesellschaft mit einer Ideologie, die von einer alle gesellschaftliche Bereiche durchdringenden und kontrollierenden politischen Macht/Kaste gesetzt und überwacht wurde. Diese Ideologie gab Autoren, und auch ihren Lesern, den Reflexionshorizont vor, zu dem sie sich in permanentem Bewusstsein von Übereinstimmung, Kritik und Distanz in Beziehung setzten. Zum Literaturbetrieb der westlichen Gesellschaft, auf die Bourdieus Analyse zielt, besteht hier natürlich eine grundlegende Differenz. Deshalb muss im Seminar die Anwendung der Bourdieuschen Theorie, d.h. ihre konzeptuellen Elemente wie der Autor als Unternehmer seiner selbst, die Konkurrenz als Markt, ein bestimmtes Autonomieverständnis, auf die sozialistische Gesellschaft DDR und die Literatur in dieser Gesellschaft kritisch erarbeitet werden. Das bedeutet, dass sehr viel Umfeldwissen nötig sein wird, vor allem gesellschaftstheoretisches und kulturgeschichtliches Wissen. Insofern ist das Seminar als ein Versuch anzusehen, ein Bewertungsmuster zu erarbeiten, mit dem selbständig der Gegenstand erarbeitet werden kann, denn dieser wird nur punktuell, in Einzelanalysen erfasst werden können.
Ab dem 15. März gibt es die Liste mit Primärliteraturtiteln der DDR-Literatur sowie eine Liste mit Sekundärlitera-tur (einschließlich der im Seminar zugrundeliegenden Arbeiten von Bourdieu) auf meiner Institutshomepa-ge/Lehrangebot. Bitte achten Sie auch auf weitere Informationen zum Seminar.

 

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2010/11

4004015-19 Grundkurs A: Einführung in die Textanalyse
Do 12-14 Monika Schneikart, Rubenowstr. 1, Hörsaal 2
Fr 10-12 Monika Schneikart, Rubenowstr. 2, SR 1
Der Grundkurs A vermittelt Grundzüge der Textanalyse und literaturwissenschaftlicher Arbeitsweisen. Ausgehend von methodischen Überlegungen sollen generelle Zugriffsweisen auf verschiedene Textsorten, literaturtheoretische und literarhistorische Zusammenhänge erarbeitet werden. Als Basisliteratur liegt dem Seminar zugrunde: Reader zum GK A, WS 2009/10 mit Programm, Seminaraufgaben, Zusatztexten zu theoretischen Aspekten des Seminarstoffes sowie literarischen Beispieltexten. Der Reader wird ab der 1. Vorlesungswoche im Copyshop, Kuhstr. 39, erhältlich sein. Die erfolgreiche Teilnahme am Seminar schließt kontinuierliche Mitarbeit, das Verfassen kleinerer Arbeiten sowie das Bestehen einer Abschlussklausur ein.


Mi 12-14 Literatur und Region I: regionale Literaturverhältnisse im 17./ 18. Jahrhundert
(Proseminar)
4004048 Monika Schneikart, Rubenowstr. 3, R 2.10
Die kulturwissenschaftlich ausgerichtete Lehrveranstaltung unternimmt den Versuch, die Literatur der Region „Pommern“ zu beschreiben und damit auch zu konstituieren. Literaturgeschichte aus regionaler Sicht zu betreiben heißt, sich auf kulturgeographisch konkrete Kommunikationsverhältnisse in verschiedenen historischen Erscheinungsformen einzulassen. Das Seminar zielt darauf, eine erste Übersicht über die Literatur (als das literarische Leben zur jeweiligen Zeit), über kulturelle Erscheinungsbilder (Werte, Institutionen, Praktiken) zu gewinnen, die sich über ihre Grenzen zu anderen kulturellen Orten (andere Regionen, Reich) fassen lassen. Auf der theoretischen Grundlage des New Historicism (Greenblatt, Geertz) versuchen wir im Seminar, literarische Texte nicht nur in ihrer Verbindung zu den Werten, Institutionen und Praktiken der gesellschaftlichen Praxis, sondern auch selbst als Ausdruck dieser Kontexte zu fassen.
In soziokultureller und territorialer Hinsicht (nicht politisch) war Pommern jahrhunderte lang ein stabiler Raum, in dem sich unter spezifischen institutionellen Bedingungen (vor allem im Bereich Bildung und Kirche, Höfe) die poetische und literarische Produktion und Rezeption vollzog. Welche Texte wurden hier geschrieben, gedruckt, wie verbreitet, in welchen Gattungen wurde geschrieben, welche Rezeptionsvorgänge aus anderen Regionen (vermittelt über Ausbildungswege der literarischen Akteure) sind fassbar? Wie gestalteten sich die literarischen Reaktionen auf die Reformation, wie prägte sich die humanistische Gelehrtenkultur an den Höfen und an der Universität aus, welche Rolle spielten die pommerschen Fürstenhofe und die städtischen Führungsschichten als Kulturträger, welches Erscheinungsbild weist die empfindsame Kultur und Literatur in Pommern auf? – das sind nur einige Fragen, die die Behandlung von Autoren und Texten bestimmen.
Es wird ab der ersten Vorlesungswoche einen Reader mit theoretischen und literarischen Texten geben.
Blockseminar Erarbeitung des Lehrmaterials „Textanalyse für den Literaturunterricht“
4004074 Monika Schneikart/ Anja Sieger (Projekt am Humboldt-Gymnasium)
Das Seminar kann im Bereich Fachdidaktik nur als HS angeboten werden. Es soll die schulpraktischen Übungen (SPÜ) vorbereiten, indem das neue textanalytische Wissen (Beispiel Narratologie) fachdidaktisch aufbereitet wird für den Literaturunterricht.

 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2010

Mi 12-14 Literatur und Region II: Moderne und Region (Seminar)
4004031, Domstr. 9a, HS 11
Die Lehrveranstaltung schließt an den Komplex I (Literatur der Frühen Neuzeit) insofern an, als sie es unternimmt, literarische Verhältnisse raumbezogen zu thematisieren und zu diskutieren. Auch wenn regional zu verortende Autoren, Institutionen, Debatten den Bezugspunkt der literarischen Werke bilden, die im Seminar behandelt werden, bleibt der zu erarbeitende Kontext nicht auf die staatlich-politische oder kulturelle Dimension von „Pommern“ beschränkt. Die Phänomene sollen zu zentralen (= nationalen?) Entwicklungsprozessen der modernen Kunst und Literatur ab dem ausgehenden 18. bis ins 20. Jahrhundert in Beziehung gesetzt und diskutiert werden. Das reicht von Entscheidungen für literarische Gattungen, Darstellungstechniken bis zu Themen und ästhetischen Positionierungen. Seminarbegleitend wird es um die „Sicherung“ literaturgeschichtlichen Wissens gehen, d.h. die literaturgeschichtlichen Epochen(konzepte) werden mit dem regional vorhandenen literarischen und kulturellen Material (Produktions- und Rezeptionsumstände) in Beziehung gesetzt. So beginnen wir mit der Frage nach der Erscheinungsweise von „Aufklärung“ in der Region (z.B. Einrichtung einer „Deutschen Gesellschaft“ in Greifswald, d.h. die Rezeption der Gottschedschen Literaturreform, Resonanz auf Lessings Dramatik, Stand der dramatischen Produktion und des Theaters zwischen 1750 und 1800). 
Im 19. Jahrhundert interessieren solche Phänomene wie die Profilierung von Schriftstellern im nationalen Literaturbetrieb (Hahn-Hahn, Meinhold, Spielhagen). Ausführlich beschäftigen wir uns mit Wolfgang Koeppens künstlerischem Weg und der Verarbeitung seiner Herkunft aus Greifswald in seinem autobiographischen Text „Jugend“. Die literarische Konstruktion von Erinnerung und Geschichte bildet den Untersuchungsansatz für weitere (autobiographische) Texte aus der Zeit nach 1945, in denen der „Gedächtnis- oder Erinnerungsraum Pommern “ entsteht (sog. Heimatliteratur).
Folgende Literatur wird zur Lektüre empfohlen:
Ida Gräfin Hahn-Hahn: Faustine. Bonn: Bouvier Verl. 1986 ( oder and. verfügbare Ausg. oder Text bei Projekt Gutenberg )
Spielhagen, Friedrich: Problematische Naturen (1.-10 Kapitel). Berlin 1965 (od. and. Ausg. oder Text bei Projekt Gutenberg)
Ernst Barlach: Der blaue Boll. (bel. Barlach-Ausgabe)
Hans Fallada: Kleiner Mann, was nun. 
Wolfgang Koeppen: Jugend. 
Kosegarten, Gotthard Ludwig Theobul: 
- Briefe eines Schiffbrüchigen. Bremen: Edition Temmen 1994.
- Die Geschichte seines 50. Lebensjahres (nur in der Alten UB verfügbar)
- Gedichte (Auswahl , wird im Seminar ausgegeben)
Arndt, Ernst Moritz: 
- Erinnerungen aus dem äußeren Leben. (bel. Ausg.)
- Gedichte: Des Teutschen Vaterland (+ Auswahl, wird im Seminar ausgegeben): 
- Briefe aus Schweden an einen Stralsunder Freund. (Handapparat für das Seminar in der IB)
Elisabeth von Arnim: Elizabeth auf Rügen (bel. Ausg.) 
Christian Graf von Krockow: 
- Die Reise nach Pommern. München 1988
- Die Stunde der Frauen. München 1991

Fr 10-12 Literaturtheorie II (Seminar)
4004036, Rubenowstr. 3, R 1.05
Im Seminar werden zentrale Fragestellungen und Konzepte literatur- und kulturwissenschaftlicher Theorien erarbeitet. Es soll üben, theoretische Texte zu lesen und die theoretischen Fragestellungen als Vertiefung und Erweiterung der textanalytischen und –interpretatorische Arbeit zu begreifen. Da wir aus Zeitgründen nicht systematisch Theorie und Anwendung zusammenführen können, müssen wir uns auf einige literarische Texte - Erzählungen von Kleist - konzentrieren, die als Exempel dienen und an denen methodische Zugänge demonstriert werden sollen. Die genaue Kenntnis dieser Texte ist also Voraussetzung für einen erfolgreichen Seminarverlauf. Die erfolgreiche Teilnahme am Seminar schließt intensive Vorbereitung auf die Sitzungen, kontinuierliche Mitarbeit; kleine mündliche Seminarbeiträge (möglichst als Gruppenarbeit) und das Bestehen der Abschlussklausur (LA Deutsch, GK B altes Modell) bzw. die das Modul abschließende Hausarbeit (B.A. Germanistik, Mikromodul Literatur- und Kulturwissenschaft) ein. 
Grundlage des Seminars sind:
1. Culler, Jonathan: Literaturtheorie. Eine kurze Einführung. Stuttgart: Reclam 2002 u.a. 
2. Becker, Sabina. Literatur-und Kulturwissenschaften. Ihre Methoden und Theorien. Reinbeck: Rowohlt 2007 (=rohwohlts enzyklopädie 55686).
3. Jahrhaus, Oliver/Neuhaus, Stefan (Hg.).: Kafkas „Urteil“ und die Literaturtheorie. Zehn Modellanalysen. Stuttgart: Reclam 2002.
4. Nünning. Ansgar (Hg.). Grundbegriffe der Literaturtheorie. Stuttgart, Weimar: Metzler 2004 (=Sammlung Metzler 347)
5. Ein Reader ist zum Semesterbeginn im Copyshop, Kuhstr. 39, erhältlich.
Die Liste der zu erarbeitenden Erzählungen von Heinrich von Kleist steht ab 15. März auf meiner Homepage. 

Do 12-14 Grundkurs A - Einführung in die Textanalyse
4004056, Rubenowstr. 3, R 1.22
Der Grundkurs A vermittelt Grundzüge der Textanalyse und literaturwissenschaftlicher Arbeitsweisen. Ausgehend von methodischen Überlegungen sollen generelle Zugriffsweisen auf verschiedene Textsorten, literaturtheoretische und literarhistorische Zusammenhänge erarbeitet werden. Als Basisliteratur liegt dem Seminar zugrunde:
Reader zum GK A, SS 2010 mit Programm, Seminaraufgaben, Zusatztexten zu theoretischen Aspekten des Seminarstoffes sowie literarischen Beispieltexten. Der Reader wird ab der 1. Vorlesungswoche im Copyshop, Kuhstr. 39, erhältlich sein. Die erfolgreiche Teilnahme am Seminar schließt kontinuierliche Mitarbeit, das Verfassen kleinerer Arbeiten sowie das Bestehen einer Abschlussklausur ein.

 

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2009/10

Grundkurs A - Einführung in die Textanalyse
Do 14-16 4004013 Rubenowstr. 1 (Audimaxgebäude), HS 3
Fr 10-12 4004014 Rubenowstr. 3, R 1.22
Der Grundkurs A vermittelt Grundzüge der Textanalyse und literaturwissenschaftlicher Arbeitsweisen. Ausgehend von methodischen Überlegungen sollen generelle Zugriffsweisen auf verschiedene Textsorten, literaturtheoretische und literarhistorische Zusammenhänge erarbeitet werden. Als Basisliteratur liegt dem Seminar zugrunde: Reader zum GK A, WS 2009/10 mit Programm, Seminaraufgaben, Zusatztexten zu theoretischen Aspekten des Seminarstoffes sowie literarischen Beispieltexten. Der Reader wird ab der 1. Vorlesungswoche im Copyshop, Kuhstr. 39, erhältlich sein. Die erfolgreiche Teilnahme am Seminar schließt kontinuierliche Mitarbeit, das Verfassen kleinerer Arbeiten sowie das Bestehen einer Abschlussklausur ein.

Mi 12-14 Literatur und Region I: Region als kultureller Ort. Literatur in Pommern vom 16. bis zum 18. Jahrhundert
4004033 Rubenowstr. 3, R 1.05
Die kulturwissenschaftlich ausgerichtete Lehrveranstaltung unternimmt den Versuch, die Literatur der Region „Pommern“ zu beschreiben und damit auch zu konstituieren. Literaturgeschichte aus regionaler Sicht zu betreiben heißt, sich auf kulturgeographisch konkrete Kommunikationsverhältnisse in verschiedenen historischen Erscheinungsformen einzulassen. Das Seminar zielt darauf, eine erste Übersicht über die Literatur (als das literarische Leben zur jeweiligen Zeit), über kulturelle Erscheinungsbilder (Werte, Institutionen, Praktiken) zu gewinnen, die sich über ihre Grenzen zu anderen kulturellen Orten (andere Regionen, Reich) fassen lassen. Auf der theoretischen Grundlage des New Historicism (Greenblatt, Geertz) versuchen wir im Seminar, literarische Texte nicht nur in ihrer Verbindung zu den Werten, Institutionen und Praktiken der gesellschaftlichen Praxis, sondern auch selbst als Ausdruck dieser Kontexte zu fassen.
In soziokultureller und territorialer Hinsicht (nicht politisch) war Pommern Jahrhunderte lang ein stabiler Raum, in dem sich unter spezifischen institutionellen Bedingungen (vor allem im Bereich Bildung und Kirche, Höfe) die poetische und literarische Produktion und Rezeption vollzog. Welche Texte wurden hier geschrieben, gedruckt, wie verbreitet, in welchen Gattungen wurde geschrieben, welche Rezeptionsvorgänge aus anderen Regionen (vermittelt über Ausbildungswege der literarischen Akteure) sind fassbar? Wie gestalteten sich die literarischen Reaktionen auf die Reformation, wie prägte sich die humanistische Gelehrtenkultur an den Höfen und an der Universität aus, welche Rolle spielten die pommerschen Fürstenhofe und die städtischen Führungsschichten als Kulturträger, welches Erscheinungsbild weist die empfindsame Kultur und Literatur in Pommern auf? – Das sind nur einige Fragen, die die Behandlung von Autoren und Texten bestimmen.
Es wird ab der ersten Vorlesungswoche einen Reader mit theoretischen und literarischen Texten geben. 

 

Ergebnisse der Klausur im GK A

 


Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2009

Mo 14-16 Narrativik: Aspekte der Erzähltheorie (Literaturtheorie I) (Seminar)
4004024 Rubenowstr. 3, R. 2.10
Mo 10-12 Einführung in die Textanalyse (Grundkurs A) (Seminar)
4004052 Rubenowstr. 1/ Hörsaalgebäude, HS 4
Mi 14-16 Geistliche und weltliche Poemata: Gedichte des Barock (Proseminar)
4004029 Rubenowstr. 3, R. 1.22
Di 16-18 Autobiographie (Hauptseminar)
4004056 Rubenowstr. 3, R. 2.10

 

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2008/09

Einführung in die Textanalyse - Grundkurs A
Mo 14-16, Rubenowstr. 3, HS
Do 16-18, Domstr. 9a, HS 12 
Literaturtheorie I - Erzähltheorie (Seminar)
Mi 12-14, Rubenowstr. 1, HS 2 
Literatur und Region II: Literatur vom 18. bis zum 20. Jahrhundert(Proseminar)
Do 12-14, Rubenowstr. 3, R 1.05 

Forschungsgebiete
  • Gelegenheitsschrifttum, Literatur der Frühen Neuzeit

  • Frauenforschung/ GenderStudies

  • Literatur des 17. - 20. Jahrhunderts mit den Schwerpunkten Frauenforschung/ Gender Studies/ Literatur der Frühen Neuzeit/ Gelegenheitsschrifttum.

  • Dissertation: Das Verhältnis zwischen Tradition und Neurertum in Juri Brezans Roman "Krabat oder Die Verwandlung der Welt".(Mskr.)
Studentenprojekt: Pommern ON Tour (PONT)

Studentenprojekt: Pommern ON Tour (PONT)

Ein Projekt zur LandesKulturGeschichte 

seit Juli 2007 gibt es an der Universität Greifswald das Projekt PONT. In diesem interdisziplinären Schulprojekt PONT: Pommern ON Tour gehen wir – Lehramtstudierende der EMAU – gemeinsam mit Schülern der 7. bis 13. Klasse auf die spannende Reise in das höfische Leben um 1600. Wissen aus den Gebieten Geschichte, Kunst, Musik, Religion und – vor allem – deutsche Literatur und Sprache wird hierbei fächerübergreifend und zusätzlich erarbeitet. Über das Denkwerk-Programm der Robert Bosch Stiftung gefördert, ermöglicht die intensive Projektarbeit an einem hervorragenden regionalgeschichtlichen Dokument, dem handschriftlichen Reisetagebuch des Pommernherzogs Philipp Julius von 1605, dass Schüler zweier Greifswalder sowie einer Binzer Schule die Sprache, Kultur, Bräuche, Denk- und Verhaltensmuster der vergangenen Zeit erkunden. Im vergangenen Schuljahr war zudem der Bericht über die Pilgerfahrt des Herzogs Bogislaw X. in den Jahren 1496/98 Dreh- und Angelpunkt der Teilprojekte an den Regionalen Schulen in Greifswald und Binz.
Den engagiert arbeitenden Studierenden eröffnet PONT die Möglichkeit, sich über einen langen Zeitraum kreativ in konkreter Unterrichtspraxis zu entfalten – eine Chance, die das reguläre Lehramtstudium in dieser Form nicht bietet. 

Was bisher geschah... 

...steht auf der eigenen Projekt-Seite von PONT. 

Kontakt

Projektleitung
Dr. Monika Schneikart
Institut für Deutsche Philologie
Rubenowstr. 3, 
17489 Greifswald
Tel. 03834 86 3441
E-Mail: schneika(at)uni-greifswald(dot)de

Projektkoordinatorin
Andrea Tietze
E-Mail: andrea.tietze(at)yahoo(dot)de

Publikationen
Bücher/Herausgabe

• Dirk Schleinert/ Monika Schneikart (Hg.): Zwischen ThronSaal und FrawenZimmer. Handlungsfelder pommerscher Fürstinnen im Vergleich. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2017.
 
• Petra Clemens/ Monika Schneikart (Hg.): Berufungsreserve. Studierende und lehrende Frauen an der Universität Greifswald 1945-1975. Katalog zur Ausstellung des Interdisziplinären Zentrums für Frauen -und Geschlechterstudien der Universität Greifswald. Greifswald 2008.
 
• Karen Flügge/ Monika Schneikart (Hg.): „Grypswaldia, du magst ruhig sein, denn die Studentin zieht jetzt ein“. Die Anfänge des Frauenstudiums in Greifswald 1873 bis 1925. Eine Studie von Julia Pieper. Rostock 2007.
 
• Kerstin Knopf/Monika Schneikart (Hg.): Sex/ismus und Medien. Herbolzheim 2007.
 
• Kerstin Knopf/ Dörte Putensen/ Monika Schneikart: Frauen im Ostseeraum. Gleicher Kulturraum - unterschiedliche Traditionen - gemeinsame Zukunft? Herbolzheim 2003.
 
• - (Hg.) Vitae Pomeranorum. Alltagskultur im Spiegel alter Drucke. 2. verb. Aufl. Greifswald 2002.
 
• - (Hg.) Vitae Pomeranorum. Alltagskultur im Spiegel alter Drucke. Greifswald 2000.

Aufsätze

• „Aen de Ioncvrouwen“ – an Sibylla Schwarz? Referenzen der frühbarocken Dichtung von Sibylla Schwarz (1621-1638) auf die niederländische Literatur. In: Daphnis. Zeitschrift für Mittlere Deutsche Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit (1400-1750). Sonderband zur wissenschaftlichen Tagung „Überschreitungen / Überschreibungen: Zum Werk von Sibylla Schwarz (1621-1638)“ Greifswald  15.-18. Mai 2013. Hg. von Hania Siebenpfeiffer. Erscheint vorauss. 2016.
 
• Briefe pommerscher Fürstinnen zwischen 1600 und 1633: Privatbriefe oder „geringe Haußbrieflein“? In: Zwischen ThronSaal und FrawenZimmer. Handlungsfelder pommerscher Fürstinnen im Vergleich. Hg. von Dirk Schleinert und Monika Schneikart. Wien, Köln, Weimar: Böhlau. Erscheint vorauss. 2016

•„Ey Feder bistu stumpf […] Ihr Stunden eilt so nicht“. Die ‚Feder‘ in weiblicher Hand -HandSchrift und SchreibZeit in Gedichten von Sibylla Schwarz (1621-1638). In: Materialität und Formation. Studien zum Buchdruck des 15. bis 17. Jahrhunderts. Festschrift für Monika Unzeitig. Hg. v. Karin Cieslik, Helge Perplies und Florian Schmid. Bremen 2016, S. 149-166.
 
• Dichten zur Gelegenheit oder Gelegenheit zu dichten? Gelegenheitsgedichte im Werk der Sibylla Schwarz. In: Gelegenheitsmusik im Ostseeraum vom 16.-18. Jahrhundert. Hg. von Peter Tenhaef. Berlin 2015 (Greifswalder Beiträge zur Musikwissenschaft, 20), S. 97-114.
 
• Das „ regiment“ der Herzoginwitwe Sophia Hedwig von Pommern-Wolgast (1561-1631). Landesmutter oder „Weiber-Herrschaft“? In: Baltische Studien. Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte. N.F. Bd. 98 (2012). Kiel: Ludwig 2013, S. 31-50.
 
• Claus Träger und die germanistische Romantik-Forschung an der Universität Leipzig in den siebziger Jahren. Literaturgeschichtsschreibung der DDR und BRD im Vergleich. In: Positionen der Germanistik in der DDR. Personen – Forschungsfelder – Organisationsformen . Hg. v. Jan Cölln und Franz-Josef Holznagel. Berlin: De Gruyter 2012, S. 230-247.
 
• Grenzüberschreitungen in Pommern: Die „wilde“ Dichtung der Sibylla Schwarz (1621-1638) im Verhältnis zur res publica literaria. In: Grenzen überschreiten – transitorische Identitäten. Hg. v. Monika Unzeitig. Bremen 2011, S. 105-122 .
 
• Die Schicksale des Reisetagebuchs des Herzogs Philipp Julius von Pommern-Wolgast aus dem Jahr 1605.
In: Baltische Studien. Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte. N.F. Bd. 93 (2007). Kiel 2008, S. 47-56.
 
• - /Kerstin Knopf: Einleitung. In: Sex/ismus und Medien. Hg. v. Kerstin Knopf u. Monika Schneikart. Herbolzheim 2007, S. 13-27.
 
• „Unter Brüdern“ – Die Universität Greifswald und ihr Journal: Medium und Institution. In: Sex/ismus und Medien. Hg. v. Kerstin Knopf u. Monika Schneikart, Herbolzheim 2007, S. 188-199.
 
• Von der Schwierigkeit für Frauen, aus dem Haus zu gehen. Raumsemantik und Geschlechterordnung in Johanna Schopenhauers Autobiographie. In: Ostpreußen - Westpreußen - Danzig. Eine historische Literaturlandschaft. Hg. v. Jens Stüben. München 2007, S. 353-378. (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa 30)
 
• Beweiß, dass die Pomersche Landschaft nicht unfähig sey, zur Gelehrsamkeit geschickte Ingenia hervor zu bringen“ (1718) - Literatur in Pommern während der Frühen Neuzeit.
In: Pommern – Literatur eines verschwiegenen Landes. Hg. v. Roswitha Wischniewski. Berlin 2007, S. 63-86. (Literarische Landschaften, 8)
 
• „Zwar Adam hat im Schlaff sein Evchen erst gekriegt/ Doch Mutter Eva nicht im Schlaff/ was sie gewiegt.“ Der fromme Kinderwunsch. Zu Hochzeitsgedichten des Pastors Friedrich Fabricius (1642-1703) aus Stettin. In: Tango del Norte. FS Walter Baumgartner. Hg. v. Cornelia Krüger u. Frithjof Strauß. Greifswald 2006, S. 72-90.
 
• Konzeptionierung der „Fremde“ im Gelegenheitsschrifttum am Beispiel von Lebensläufen aus der Sammlung „Vitae Pomeranorum”. In: Ostsee-Barock. Texte und Kultur. Hg. v. Walter Baumgartner. Berlin 2006, S. 93-104.
Die Arndt-Debatte als Phänomen des gesellschaftlichen Demokratie-Diskurses. In: Hefte der Ernst Moritz Arndt-Gesellschaft, Nr. 6 (2003), S. 220-234.
 
• Erfahrungen mit der Fremde - Zum kulturellen Kontext von Lebensläufen aus der Frühen Neuzeit. In: Stereotype als Kommunikationsbarrieren. Zur Rolle von Kulturwissen bei der Förderung europäischen Denkens. Hg. v. Werner Westphal [u. a.]. Kolbrzeg 2002, S. 61-74. (Zeszyty Naukowe Instytutu Kszałcenia Managerów Nr. 6)
 
• Das Interdisziplinäre Zentrum für Frauen- und Geschlechterstudien der Universität Greifswald - Geschichte und Zukunft der "unbescheidenen" Töchter. In: Perspektive der Frauen- und Geschlechterforschung. Hg. v. Ilse Nagelschmidt u.a. Leipzig 2001, S. 117-126.
 
• Selbstentwurf und Geschlecht in Brigitte Reimanns Tagebuchtexten. Ein Beitrag zum Genderaspekt in der Diaristik von Frauen. In: Selbstentwurf und Geschlecht. Hg. v. Ulrike Jekutsch. Würzburg 2001, S. 139-158.
 
• Frauen in der Geschichte Greifswalds. In: Greifswald. Geschichte der Stadt. Hg. v. Horst Wernicke. Schwerin 2000, S. 267-272.
 
• Zur Darstellung der Mutter-Kind-Beziehung in der Greifswalder Sammlung pommerschen Gelegenheitsschrifttum der Frühen Neuzeit. In: Kindheit und Jugend in der Neuzeit 1500 - 1900. Hg. v. Werner Buchholz Stuttgart 2000, S. 601-620.
 
• "Nicht viel werden wir mehr von der Liebe reden". Liebesauffassung und Geschlechterbeziehung im Werk der Schriftstellerin und Germanistin Sigrid Damm. In: (Hg.) Brüche. Auf-Brüche - Um-Brüche - Aus-Brüche in Ost und West. Hg. v. Hannelore Scholz u.a. Berlin 1999, S. 104-118.
-> www.trafoberlin.de/3-930412-72-1.htm
 
• Alltagsbeziehungen zwischen Pommern und Schweden in Alltagstexten. Ein Blick in die Vitae Pomeranorum. In: Drei Kronen und ein Greif. Deutschland in Schweden - Schweden in Deutschland. Hg. v. Gunnar Müller-Waldeck. Bremen 1998, S. 54-64.
 
• Rügens unbekannte Dichterin Eva Katharina Eleonora von Platen (1734-1799). In: Pommern. Kultur und Geschichte 34 (1996) H. 1, S. 1-7.
 
• "Dem König ein gutes Wort geben" - Zur Beziehung zwischen Aufklärungs- und Geschlechterdiskurs in Goethes Drama Iphigenie auf Tauris. In: (Hg.): Vernünfte und Mythen. Hg. v. Gunnar Müller-Waldeck u. Michael Gratz. Essen 1996, S. 54-64.
 
• Frauen und Literatur in der Region Pommern. In: Pommern in der Frühen Neuzeit. Hg. v. Wilhelm Kühlmann u. Horst Langner. Tübingen 1994, S. 601-620.

Rezension

• Roswitha Wisniewski: Geschichte der deutschen Literatur Pommerns. Vom Mittelalter bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. In Zusammenarbeit mit Grit Schwarzkopf. Berlin 2013. In: Baltische Studien. Pommersche Jahrbücher für Landesgeschichte N.F. Bd. 101 (2015). Kiel: Ludwig 2016, S. 187-189.