Hier finden Sie Ankündigungen für Vorträge am und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutsche Philologie.

Gastvortrag am 15. Dezember 2016, 10.15 Uhr

im Rahmen des Seminars „Textvielfalt und Buchkultur“
(Prof. Dr. Monika Unzeitig/PD Dr. Britta Juliane Kruse)

Rubenowstr. 3, Raum 2.10

 

 

 

Dr. Ad Stijnman:

Bunt gedruckt:
In Farben gedruckte Buchillustrationen 1450 bis 1550

 

 

Lesung: Walter Baumgartner – Keusche Liebes-Brunst. Barocke Hochzeitsgedichte (07.12.2016)

Walter Baumgartner hat eine reichhaltige Anthologie mit Hochzeitsgedichten aus den Schätzen der UB zusammengestellt und in einer kommentierten Ausgabe veröffentlicht. Es ist die erste Anthologie dieser Art überhaupt! Ein Lesebuch mit bisher verkannten oder gar verpönten Gedichten. Luthers Ehelehre gerät darin in Konflikt mit heidnischer Mythologie: Der liebe Gott muss sich die Ehre, wer die Ehen stiftet, mit Venus und Amor teilen! Zeitbezogenes steht neben abstrakt Idealisiertem, Moralin kollidiert mit Frivolität. Wie der Vesuv brennt die Liebe bei den „erfrorenen Bären“ Pommerns. Spannende Zeugnisse einer kulturellen Glanzleistung aus einer Zeit, die von permanenten Kriegen geprägt war! Szenische Lesung mit Stuthe, Musik: Amalthea, Einführung: Monika Schneikart.

Die Lesung findet am 07.12., 19:30 Uhr in der Aula der Universität statt.

Katharina Krüger (Hamburg/Greifswald) – "Ich schrieb, meine Mutter fürchtete die Schlangen." Zur Struktur von Wolfgang Koeppens Jugend (22.11.2016)

Der Gastvortrag steht im Rahmen des Seminars „Text und Kommentar: Wolfgang Koeppens Jugend“. Katharina Krüger (Hamburg / Greifswald) wird zum Thema "Ich schrieb, meine Mutter fürchtete die Schlangen." Zur Struktur von Wolfgang Koeppens Jugend sprechen. Der Vortrag wird am Dienstag, 22. November 2016, 10-12 Uhr in der Rubenowstr. 3, Raum 2.10 stattfinden. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Prof. Dr. Sergej Nefedov (St. Petersburg) – Kontext und Kontextualisierung – Was ist Kontext? Was soll Kontext? (16.11.2016)

Gastvortrag im Rahmen der Vorlesung „Sprache und soziale Interaktion“ von Prof. Dr. Jürgen Schiewe

20 Jahre IZfG (17.11.2016)

Seit seiner Gründung im Herbst 1996 ist das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZfG) an der Philosophischen Fakultät der EMAU Greifswald eine zentrale Institution der akademischen Gender Studies in Mecklenburg-Vorpommern. Dies wird am 17.11. mit einem Festakt mit Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sowie Birgit Hesse, aktuell Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, zukünftig Ministerium für Bildung Mecklenburg-Vorpommern, in der Aula der Universität gefeiert.

Mehr Informationen auf den Seiten des IZfG.

Prof. Dr. Monika Unzeitig (Greifswald) – Auch mit schönen figuren gezieret. Zur Illustration der vor- und nachreformatorischen Bibeldrucke (07.11.2016)

Der Buchdruck ist seit seinen Anfängen herausragend durch lateinischen Bibeldruck durch Gutenberg markiert. Daneben entstehen – was weniger bekannt ist – zahlreiche reich illustrierte deutsche Bibeldrucke im 15. Jahrhundert. Diese Drucke sollen vergleichend und exemplarisch anhand der Illustrationen zu Weltschöpfung und Sündenfall in ihren Bildprogrammen vorgestellt werden, auch da sie eine Tradition deutschsprachiger Bibeldrucke vor der Luther-Bibel herausbilden.

Seit 2008 ist Monika Unzeitig Inhaberin des Lehrstuhles für Ältere deutsche Sprache und Literatur am Institut für Deutsche Philologie der Universität Greifswald. Ihre Forschungsschwerpunkte sind französisch-deutsche Literaturbeziehungen, Artusepik, Erzählforschung, mittelalterliche Autorkonzepte, Text und Bild und Weltbilder des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.

Der Vortrag findet am 07. November, 18:15 Uhr im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald statt. Im Anschluss wird Prof. Dr. Thomas K. Kuhn zum Thema „Blätter – Bilder – Bücher. Mediale Popularisierung reformatorischer Theologie und Identität im 16. Jahrhundert“ vortragen. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Kontinuitäten im Wandel. Praktizierte Frömmigkeit zwischen Mittelalter und Neuzeit“.

Vortragsreihe „Kontinuitäten im Wandel. Praktizierte Frömmigkeit zwischen Mittelalter und Neuzeit“

Weitere Informationen zur Vortragsreihe auf den Seiten des Mittelalterzentrums.