Hier finden Sie Ankündigungen für Vorträge, Lesungen und weitere Veranstaltungen am und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutsche Philologie.

„Niederdeutsch als 'Kulturdialekt'. Literarische Alltagspraxis in Mecklenburg“ (29.06.)

Einladung zum Sommervortrag des Kompetenzzentrums für Niederdeutschdidaktik von PD Dr. Klaas-Hinrich Ehlers (Berlin)

Bei Interviews in der Umgebung von Rostock haben mir zahlreiche Zeitzeugen zweier Altersgruppen immer wieder davon berichtet, dass sie selbst oder Personen aus ihrem Umfeld zu verschiedenen Anlässen niederdeutsche Literatur vorlesen oder aufsagen bzw. dass sie dies früher getan hätten. Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick über die erstaunliche Bandbreite dieser literarischen Alltagspraxis. Es wird sodann nach gemeinsamen Charakteristika all der geschilderten Vorlese- und Rezitationsszenen gefragt und ihre soziale Funktion herausgearbeitet. Der Vortrag bietet anschauliches Belegmaterial für den aktuellen Übergang des Niederdeutschen von einer Kommunikationssprache zu einem „Kulturdialekt“.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 29.06., 14-16 Uhr Rubenowstr. 1 , Hörsaal 2 statt.

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Filmessays als Filmkritik/Evidenz-Effekte in filmvermittelnden Filmen und Video-Essays (27./28.06.2017)

Doppelvortrag von Michael Baute

Michael Baute (Berlin) wird am Dienstag, 27. Juni 2017, 18-20 Uhr Rubenowstr. 3

im Rahmen des Seminars „Filmessays“ zum Thema „Filmessays als Filmkritik“ sowie am Mittwoch, 28. Juni 2017, 10-12 Uhr im Rahmen des Forschungskolloquiums Neuere deutsche Literatur zum Thema „Evidenz-Effekte in filmvermittelnden Filmen und Video-Essays“ vortragen. Beide Veranstaltungen finden in der Rubenowstr. 3, Raum 1.22 statt.

 

Interessierte sind herzlich eingeladen!

„F.P.1 antwortet nicht“ (1932) (26.06.2017)

Filmvorführung

Mitten im Ozean soll die schwimmende Plattform F.P.1 entstehen – mit Landeplatz und Hotel als Zwischenstation auf dem Flug von Europa nach Amerika. Der futuristische Spielfilm von 1932 verwandelte die Insel Greifswalder Oie in eine mit Wellblech verkleidete Flugplattform für Transatlantikflüge. Wolfgang Koeppen besuchte die Dreharbeiten, fotografierte und schrieb für den Berliner Börsen- Courier eine Reportage. Nach der Filmvorführung stellen die Literaturwissenschaftler Eckhard Schumacher (Universität Greifswald) und Jörg Döring (Universität Siegen) Wolfgang Koeppens Reportage, seine Fotografien vom Filmdreh und Koeppens Arbeit als Filmkritiker und Feuilletonautor Anfang der 1930er Jahre vor.

Regie: Karl Hartl, D 1932, 35mm, 115 Min., u.a. mit Hans Albers, Sybille Schmitz Paul Hartmann und Peter Lorre

In Kooperation mit dem Wolfgang-Koeppen-Archiv, der Greifswalder Museumswerft e.V. und dem Filmclub Casablanca e.V.

Film | Mo 26.06.2017 | Museumswerft | 19:30 Uhr | Eintritt 3 Euro  (Kartenvorverkauf: Café Koeppen, Stadtinformation Greifswald)

Eine Veranstaltung im Rahmen der Koeppentage 2017.

 

 

Wolfgang Koeppen – „...gefangen im Auge der Kamera...“ (23.06.2017)

Eine Ausstellung des Wolfgang-Koeppen-Archivs

Die Ausstellung des Wolfgang-Koeppen-Archivs zeigt im „Münchner Zimmer“ private Aufnahmen aus dem Nachlass des Schriftstellers, deren Faszination gerade von ihrer Unvollkommenheit ausgeht. In gelöster Atmosphäre lässt sich Koeppen mitunter in launigen Momenten ablichten oder nimmt sich als Fotograf selbst in den Blick. Zuweilen fällt dieser durchs Objektiv auf sein unerlässliches Handwerkszeug, die Schreibmaschine. Mit fotografischen Inszenierungen um 1900, aber auch Aufnahmen aus verschiedenen Dekaden des 20. Jahrhunderts sowie einer analogen Diashow erinnert die Ausstellung zugleich an Entwicklungen in der Geschichte der Fotografie.

 

Vernissage: Freitag 23. Juni 2017, 19:30 Uhr, Eintritt frei

Ausstellung vom 24. Juni bis 15. Dezember 2017

Eine Veranstaltung im Rahmen der Koeppentage 2017.

Unkritische Theorie. Lesung und Gespräch mit Twitterautorin @Wondergirl (20.06.2017)

„Das Leben ist ein Geschenk. So wie auch Socken, Duftkerzen und Diddl-Tassen.“

Gegenwartsliteratur hat Fräuleinwunder, Twitter hat Wondergirl. Ein Jahr nach der Gründung des Kurznachrichtendiensts fing sie an, Tweets über Kulturindustrie, Gefühlslagen, Stilfragen, Frankfurt (Höchst!) und Vorpommern zu verfassen. So entstand ihre „Unkritische Theorie“ über das Leben, Schreiben und Denken auf Twitter und anderswo. In Greifswald gibt sie eine exklusive Einführung.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturzentrum Vorpommern, Moderation Elias Kreuzmair.

Ort: Koeppenhaus
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 3 Euro

„Making America Great Again. Emotionalisierungsstrategien der Twitter-Rhetorik Donald Trumps“

Gastvortrag von Jan Süselbeck am 24. Mai 2017

PD Dr. Jan Süselbeck (University of Calgary), Fellow im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, wird im Rahmen des Forschungskolloquiums von Prof. Dr. Eckhard Schumacher am 24. Mai 2017, 10-12 Uhr in der Rubenowstr. 3 im Raum 1.22 vortragen. Interessierte sind herzliche eingeladen! Um Anmeldung unter eckhard.schumacher(at)uni-greifswald(dot)de wird gebeten.

„Zwischen Thronsaal und Frawenzimmer. Handlungsfelder pommerscher Fürstinnen um 1600“

Buchpräsentation mit Monika Schneikart am 16. Mai 2017

Weitere Informationen im folgendem Dokument.