Dr. Andrea Erwig

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur
Institut für Deutsche Philologie
Rubenowstraße 3 - Raum 3.13
17487 Greifswald

Tel.: +49 3834 420 3425
andrea.erwiguni-greifswaldde

Sprechzeit: Do 11-12 Uhr

Vita
Seit Oktober 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie an der Universität Greifswald
2018 Elternzeit
2017-2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Projekt: Theoriebildung als Medium von Wissenschaftskritik
Herbst 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Komparatistik, Lehrstuhl für Komparatistik, FAU Erlangen-Nürnberg
2015 Promotion in Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der LMU München mit der Arbeit „Waiting Plots. Zur Poetik des Wartens um 1900“
2011-2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für deutsche Philologie, Ludwig-Maximilians Universität München, Lehrstuhl Prof. Dr. Inka Mülder-Bach
Feb.-März 2012 Forschungsaufenthalt am Department of German, University of California, Berkeley
2010-2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für deutsche Philologie, LMU München, DFG-Forschergruppe „Anfänge (in) der Moderne“
2010-2011 Junior Fellow, Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften Wien
2008-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für deutsche Philologie, LMU München, DFG-Projekt „Neu-Edition der Werke Siegfried Kracauers“
2008 Magisterabschluss, LMU München, Neuere deutsche Literatur mit den Nebenfächern Philosophie und Politische Wissenschaft
2005-2008 Studentische Hilfskraft, Institut für deutsche Philologie, LMU München im DFG-Projekt „Neu-Edition der Werke Siegfried Kracauers“, am Lehrstuhl Prof. Dr. Inka Mülder-Bach und in der DFG-Forschergruppe „Anfänge (in) der Moderne“
Studium Neuere deutsche Literatur, Philosophie, Politische Wissenschaft und Romanistik in München und Barcelona
Lehre

Grundlagen Textanalyse (Seminar)  📖

Grundlagen Textanalyse (Seminar)  📖

Recht und Literatur (Seminar)  📖

Romane der frühen Moderne (um 1900) (Seminar)  📖

Arbeitsschwerpunkte
  • Literatur und Ästhetik 18. bis frühes 20. Jahrhundert
  • Poetik und Politik der Sinne
  • Warten und Literatur
  • Theoriegeschichte
  • Psychoanalyse als Kultur- und Sprachtheorie
  • Heinrich Heine
  • Berühren – literarische, mediale und politische Figurationen, DFG-Netzwerk, Antragstellung und Konzeption gemeinsam mit Dr. Sandra Fluhrer, www.netzwerk-beruehren.de
Mitgliedschaften

Mitglied im DFG-Netzwerk Berühren – literarische, mediale und politische Figurationen, Antragstellung und Konzeption gemeinsam mit Dr. Sandra Fluhrer

Publikationen

Monographie

  • Waiting Plots. Zur Poetik des Wartens um 1900. Paderborn: Fink 2018 (Periplous. Münchener Studien zur Literaturwissenschaft).

Herausgaben

  • Takt und Taktilität. Themenheft im Rahmen der Zeitschrift Sprache und Literatur. Gemeinsam mit Sandra Fluhrer, Jakob Gehlen und Elisa Ronzheimer (in Vorbereitung).
  • Literatur und Politik der Berührung. Special Issue im Rahmen der Zeitschrift Arcadia. Gemeinsam mit Maha El Hissy und Sebastian Haselbeck (in Vorbereitung).
  • Relationen des Taktilen in Literatur, Philosophie und Theater. Komparatistik online 1/2019. Gemeinsam mit Sandra Fluhrer [peer reviewed].

Aufsätze

  • „‚Das Lied hat ... Hand und Fuß‛. Heines taktile Politik“. In: Arcadia, Special Issue: Literature and the Politics of Touch [in Vorbereitung].
  • „‚Fernnähe‛. Rilkes Poetik und Sozialität des Taktilen - mit Exkursen zu Simmel und Plessner“. In: Tangieren. Szenen des Berührens, hg. v. Sandra Fluhrer und Alexander Waszynski, Freiburg: Rombach [im Druck].
  • „‚wie Menschen, die uns ergreifen und uns entgleiten‘. Berührungszonen von Theorie und Literatur in frühen Texten Robert Musil“. In: Lesen denken. Lektüre und/als Theorie. Sprachkunst- Sonderheft. Hrsg. von Caroline Bohn [im Druck].
  • „Einleitung“, gemeinsam mit Sandra Fluhrer. In: Relationen des Taktilen in Literatur, Philosophie und Theater. Komparatistik online 1/2019. Hrsg. von Andrea Erwig und Sandra Fluhrer [peer reviewed].
  • „Im Wartesaal der Salpêtrière. Rilkes Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge und das Warten um 1900“. In: Warten als Kulturmuster. Hrsg. von Daniel Kazmaier u.a. Tübingen 2016, S. 63-79.
  • „Poetologien des Wartens: Robert Musils Die Vollendung der Liebe und der ‚waiting plot‘ um 1900“. In: Zeit(en) erzählen. Hrsg. von Lukas Werner und Antonius Weixler. Berlin/Boston 2015, S. 499- 526 (peer reviewed).

Handbucheinträge

  • „Jargon“. In: Wörter aus der Fremde. Begriffsgeschichte als Übersetzungsgeschichte. Hrsg. von Falko Schmieder und Georg Toepfer. Berlin 2017.
  • „Abstract“; zusammen mit Gerhard Hommer. In: Praxeologische Begriffe. Ein Handbuch der Historischen Kulturwissenschaften. Hrsg. von Ute Frietsch. Bielefeld 2013, S. 18-23 (= Reihe Mainzer Historische Kulturwissenschaften)

Edition (Mitarbeit)

Siegfried Kracauer, Essays, Feuilletons und Rezensionen. Bd. 5 (4 Teilbde). Hrsg. von Inka Mülder-Bach. Unter Mitarbeit von Sabine Biebl, Andrea Erwig, Vera Bachmann und Stephanie Manske. Frankfurt am Main 2011. In: Siegfried Kracauer: Werke in neun Bänden. Hrsg. von Inka Mülder- Bach und Ingrid Belke. Frankfurt am Main 2004 ff.

Rezension
„Norbert Christian Wolf: Kakanien als Gesellschaftskonstruktion. Robert Musils Sozioanalyse des 20. Jahrhunderts. Böhlau u.a. 2011“. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 133/4 (2014), S. 622-627.

Radiobeitrag

„Warten – ein wichtiges Motiv in der Literatur um 1900“. Rbb Kulturradio, 23.11.2018