Dr. Falk Quenstedt

Akademischer Rat

Foto: Lorenz Brandtner

Lehrstuhl für Ältere deutsche Sprache und Literatur  
Akademischer Rat

Rubenowstraße 3 - Raum 2.05
17487 Greifswald

Tel.: +49 3834 420 3439

falk.quenstedtuni-greifswaldde

 

 

Sprechzeit im Sommersemester 2024

  • Dienstags, 12:30 - 13:30 Uhr

Bitte melden Sie sich zur Sprechstunde im digitalen Büro/Moodle an. Die Sprechzeit findet, je nach Wunsch, in Präsenz oder via Zoom statt (bei Anmeldung bitte angeben).

Anmeldung im digitalen Büro/Moodle:

https://moodle.uni-greifswald.de/course/view.php?id=21027

Zugang zur Sprechstunde via Zoom:

https://uni-greifswald-de.zoom.us/my/quenstedtf

 

 

Vita
seit 04/2023 Akademischer Rat am Arbeitsbereich Ältere deutsche Sprache und Literatur, Institut für Deutsche Philologie, Universität Greifswald
07/2020–03/2023 Wiss. Mitarbeiter (Post-Doc) im Sonderforschungsbereich 980 „Episteme in Bewegung“, Teilprojekt B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens in der Literatur des Mittelalters“ (Leitung: Prof. Dr. Jutta Eming, Ältere deutsche Literatur und Sprache, Institut für deutsche und niederländische Philologie) an der Freien Universität Berlin (seit 10/2021: Vertreter des akademischen Mittelbaus im Vorstand des Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Bewegung“)
10/2020–03/2021 Vertretung einer Juniorprofessur für Deutsche Literatur des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit an der Universität Hamburg im Wintersemester 2020/21
02/2020 Promotion, Freie Universität Berlin (Thema der Dissertation: „Mirabiles Wissen. Deutschsprachige Reiseerzählungen um 1200 im Kontext arabischer Literatur“)
seit 01/2014 Wiss. Mitarbeiter (Prä-Doc) im Sonderforschungsbereich 980 „Episteme in Bewegung“, Teilprojekt B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens in der Literatur des Mittelalters“ (Leitung: Prof. Dr. Jutta Eming) an der Freien Universität Berlin
03/2013 Magister Artium, Freie Universität Berlin
03/2009 – 03/2013 studentischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Deutsche Literatur des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit der Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. Werner Röcke) sowie in den Sonderforschungsbereichen 447 „Kulturen des Performativen“ und 644 „Transformationen der Antike“
2003 – 2013 Studium der Älteren deutschen Literatur und Sprache, Neueren deutschen Literatur und Italienischen Philologie an der Freie Universität Berlin, Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universitetet i Bergen, Norwegen
Forschungsinteressen / Arbeitsschwerpunkte
  • Transkulturalität mittelalterlicher Literatur / Mediterranean Studies
  • Höfischer Roman, Alexanderroman, Prosaroman, Reisenarrative
  • Literaturwissenschaft und Wissensgeschichte / science studies
  • Erzählungen vom Fliegen
  • das Wunderbare als Konfiguration des Wissens
  • Ferne- und ‚Orient‘-Darstellungen
  • Beziehungen deutschsprachiger und arabischer Literatur in der Vormoderne
Projekte
Apparate des Fliegens. Darstellungen menschlicher Flüge in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (Habilitationsprojekt)

Apparate des Fliegens. Darstellungen menschlicher Flüge in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (Habilitationsprojekt)

Das Projekt befasst sich mit menschlichen Flügen durch die Luft in nichtmodernen deutschsprachigen Texten. Es nähert sich dem Gegenstand über unterschiedliche thematische und theoretische Zugänge, die literaturwissenschaftliche und mediävistische Problemstellungen mit solchen der Science Studies verbinden. Im Fokus stehen insbesondere Fragen der Imagination und des Wunderbaren in ihren epistemischen Dimensionen, der Wissensgeschichte, der historischen Narratologie und der Transkulturalität.

Den Ausgangspunkt des Projekts bildet die Beobachtung, dass in christlich-europäischen Literaturen des Mittelalters sowohl die Imagination flugaffiner Höhenperspektiven als auch Darstellungen von Flügen menschlicher Figuren durch die Luft – ermöglicht etwa durch Dämonen, durch Konstruktionen, die mit der Kraft von Tieren bewegt werden, oder durch Automaten – vergleichsweise selten sind. Hinzu kommt, dass solche Darstellungen, sofern es sich nicht um Visionsnarrative oder um vertikale Bewegungen von Heiligenfiguren handelt, meist in Verbindung mit diabolischer Magie, Häresie oder Hybris erscheinen (Behringer/Ott-Koptschalijski). Für die Zeit um 1500 stellen Disziplinen wie die Kunst- und Wissensgeschichte (Hart), die Theaterwissenschaft (Tkaczyk) und die Romanistik (Maus de Rolley) dann eine Proliferation von Flugmotiven sowie einen grundlegenden Wandel hinsichtlich ihrer Darstellungsmodi und Funktionalisierungen fest. Die Häufung und Ausdifferenzierung von Flugerzählungen in Spätmittelalter und Früher Neuzeit in der Literatur geht dabei nicht allein auf veränderte Bezugnahmen zu antiken Narrativen zurück, sondern zeigt häufig Ähnlichkeiten zu Motiven, wie sie etwa in der arabischen Literatur (Warner) verbreitet sind.

Aufgabe des Projekts ist es, vor diesem Hintergrund die Bedeutung und die Funktion deutschsprachiger Texte für solche Wandelerscheinungen zu bestimmen. Dafür ist eine bislang ausstehende Bestandsaufnahme mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Flugdarstellungen in der deutschen Literatur notwendig. Da Flugerzählungen durch ihre vielfältigen epistemischen, religiösen und transkulturellen Bezüge in besonders ausgeprägter Weise kontextuell vernetzt sind, wird diese Bestandsaufnahme durch detaillierte Einzelanalysen signifikanter Episoden im Rahmen ihres jeweiligen Gesamttextes ergänzt.

Um diese Vernetzungen zu erfassen und zu beschreiben, nutzt das Projekt den Begriff des ‚Apparats‘, der nicht nur in der Geschichte des Fliegens ubiquitär begegnet (wie im Fall von Otto Lilienthals ‚Segelapparaten‘), sondern auch in den Science Studies theoretisches Profil gewonnen hat: Donna Haraway oder Karen Barad verbinden mit dem Begriff der Apparate eine Heuristik, mit der die wechselseitige Verflochtenheit und Bedingtheit von sozialen, materiell-technischen, ethischen und künstlerischen Praktiken bei der Produktion von Wissen erfasst werden soll. Die jeweiligen Phänomene gehen demnach stets aus einem komplex und heterogen konstituierten Wirkzusammenhang oder ‚Apparat‘ hervor und wirken zugleich an der Ausprägung weiterer ‚Apparate‘ mit. Im Anschluss daran strebt die Untersuchung an, die zeitlich, räumlich und kulturell beziehungsreichen ‚Apparate des Fliegens‘ zu erfassen, in denen und durch die spezifische Flugnarrative überhaupt möglich werden. Gerade aus literaturwissenschaftlicher Perspektive eignet sich der ‚Apparate‘-Begriff dazu besonders gut, weil er nicht nur technische, sondern auch sprachliche, textuelle und wissensordnende Semantiken einschließt.

Das Projekt fragt folglich gezielt nach der Relevanz vor- oder nichtmoderner Erzähltexte für eine Wissensgeschichte des Fliegens: Mittels einerseits der Bestandsaufnahme mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Flugerzählungen und andererseits der thematisch fokussierten Einzelanalysen versammelt es bislang weniger beachtete Narrative und Motive, die modernen und eurozentrierten wissensgeschichtlichen Erzählungen eines ‚Traums vom Fliegen‘ an die Seite gestellt werden können. Da fluggeschichtliche Narrative häufig einen Triumphalismus der Rationalität, Befreiung und Naturbeherrschung propagieren (Adamowsky), ist das Projekt auch als historisierender Beitrag zur Anthropozän-Debatte und dem damit zusammenhängenden Ringen um Reformulierungen von Natur-Kultur-Verhältnissen und Wahrnehmungsweisen von Welt – etwa im Sinne einer Kritik eines ‚Blicks von Oben‘ (Haraway), der Ausformung von Praktiken des ‚Landens‘ (Latour) oder Konzeptionen des ‚Planetarischen‘ (Chakrabarty) – zu verstehen.

Literatur:

  • Adamowsky, Natascha: Das Wunder in der Moderne. Eine andere Kulturgeschichte des Fliegens. Paderborn 2010.
  • Barad, Karen: Agentieller Realismus. Über die Bedeutung materiell-diskursiver Praktiken. Aus dem Englischen von Jürgen Schröder. Berlin 2012 [Engl. Orig.: Agential Realism. How material-discursive practices matter, in: Signs 28.3 (2003), S. 803–831].
  • Behringer, Wolfgang und Constanze Ott-Koptschalijski: Der Traum vom Fliegen. Zwischen Mythos und Technik. Frankfurt am Main 1991.
  • Chakrabarty, Dipesh: The Climate of History in a Planetary Age. Chicago 2021.
  • Haraway, Donna: „Situated Knowledges: The Science Question in Feminism and the Privilege of Partial Perspective“. In: Dies.: Simians, Cyborgs, and Women. The Reinvention of Nature. London 1991, S. 183–201.
  • Hart, Clive: The Prehistory of Flight. Berkeley u.a. 1985.
  • Bruno Latour: Das terrestrische Manifest. Aus dem Französischen von Bernd Schwibs. Berlin 2018 [Franz. Orig.: Où atterrir? Comment s’orienter en politique, Paris 2017].
  • Maus de Rolley, Thibaut: Élévations. L’écriture du voyage aérien à la Renaissance. Genève 2011.
  • Tkaczyk, Viktoria: Himmels-Falten. Zur Theatralität des Fliegens in der Frühen Neuzeit. München/Paderborn 2011.
  • Warner, Marina: Stranger Magic. Charmed States and the Arabian Nights. Cambridge, MA u.a. 2012.
Logbuch Wissensgeschichte

Logbuch Wissensgeschichte

Mitarbeit im Redaktionsteam von Logbuch Wissensgeschichte, dem Weblog des Sonderforschungsbereich 980 "Episteme in Bewegung" an der Freien Universität Berlin. 

https://www.logbuch-wissensgeschichte.de/

 

DFG-Netzwerk "Wort – Wirkung – Wunder. Sprache und Macht in der Vormoderne zwischen Religion, Magie und Medizin"

DFG-Netzwerk "Wort – Wirkung – Wunder. Sprache und Macht in der Vormoderne zwischen Religion, Magie und Medizin"

Leitung: Prof. Dr. Tina Terrahe (Universität Greifswald, Antragstellerin) und PD Dr. Katja Triplett (Marburg/Leipzig, Mitverantwortliche)

www.wortwirkungwunder.de

Dem Wort, ob geschrieben oder gesprochen, wird in religiösen, magischen und medizinischen Traditionen ein großes Maß an Macht zugeschrieben: Man versucht mit Worten zu heilen und zu zaubern, mit Sprache werden Götter verehrt und mit Schrift Macht ausgeübt. Viele kulturelle Systeme haben den Anspruch, mit Worten und Schriftzeichen die Realität zu verändern und in den Weltzusammenhang einzugreifen. Das interdisziplinäre wissenschaftliche Netzwerk fragt nach den kulturellen Paradigmen, die den wortmagischen Vorstellungen vormoderner Gesellschaften im Hinblick auf die Macht von Sprache und Schrift zugrunde liegen, und zwar an den Schnittstellen von Religion, Medizin und Magie. Untersucht werden soll, wie die übernatürliche Wirkung von Worten, Sprache und Schrift den Quellen zufolge zustande kommt und welche Wirkprinzipien sich als universal oder einzigartig ausmachen lassen.

DFG-Netzwerk "An den Rändern der Moderne. Konvergierende Subjektkonzeptionen zwischen Vor- und Nachmoderne"

DFG-Netzwerk "An den Rändern der Moderne. Konvergierende Subjektkonzeptionen zwischen Vor- und Nachmoderne"

Leitung: Stephanie Béreiziat-Lang (Universität Heidelberg)

www.netzwerk-subjekte.com

Vormoderne Subjektentwürfe und in der näheren Gegenwart gelagerte Theorieansätze zur Subjektivität sind notwendigerweise durch eine epistemologische Distanz voneinander getrennt. Aus dieser Distanz folgt jedoch nicht zwangsläufig eine grundsätzliche Disparität. Das interdisziplinäre Netzwerk mit literaturwissenschaftlichem und kulturtheoretischem Fokus geht der Frage nach, inwieweit zwischen Subjektentwürfen an den beiden zeitlichen 'Rändern' der Moderne konzeptuelle Affinitäten bestehen, die eine Verschränkung historischer Texte und zeitgenössischer Subjekttheorien legitimieren. Untersucht werden jeweils theoretische und fiktional-literarische Entwürfe von Subjektivität in Texten vor und nach einer vom kartesianischen Subjektbegriff bestimmten Moderne (ca. 1400 bis 1650 sowie ca. 1960 bis heute). Fünfzehn (schwerpunktmäßig postdoktorale) WissenschaftlerInnen der Komparatistik, Romanistik, Germanistik, Judaistik und Philosophie führen dazu kulturtheoretische, literatur-, geschichts- und medienwissenschaftliche Zugänge zusammen und beleuchten die Subjektproblematik aus transhistorischer und interkultureller Perspektive.

Im Rahmen des Netzwerk-Projekts frage ich ausgehend von der Kritik an modernen wissenschaftlichen und ästhetischen Praktiken, die einen objektiven und unbeteiligten Blick auf die Welt beanspruchen (wie von Bruno Latour, Donna Haraway oder Tim Ingold formuliert) nach der Bedeutung spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur für deren Ausprägung. Mich interessiert dabei insbesondere, wie Narrative, die von menschlichen Flügen durch die Luft handeln, spezifische Subjektpositionen konstituieren und mit ihnen experimentieren. 

 

Publikationen
Buchpublikationen und Herausgeberschaft

Mirabiles Wissen. Deutschsprachige Reiseerzählungen um 1200 im transkulturellen Kontext arabischer Literatur. Straßburger Alexander – Herzog Ernst – Brandan-Reise. Wiesbaden 2021 (Episteme in Bewe­gung. Beiträge zu einer transdisziplinären Wissensgeschichte, 22). Open Access

Herausgeberschaft:

Logbuch Wissensgeschichte, hg. v. Mira Becker-Sawatzky, Şirin Dadaş, Anne Eusterschulte, Kristiane Hasselmann, Andrew James Johnston, Falk Quenstedt, Claudia Reufer, Hanna Zoe Trauer, Christian Vogel, Katrin Wächter und Helge Wendt. Wiesbaden 2024. Open Access

Das Mittelmeer und die deutsche Literatur der Vormoderne. Transkulturelle Perspektiven, hg. v. Falk Quenstedt. Berlin Boston 2023. Open Access

Wunderkammern. Materialität, Narrativik und Institutionalisierung von Wissen, hg. v. Jutta Eming, Marina Münkler, Falk Quenstedt und Martin Sablotny. Wiesbaden 2022.Open Access

Marsilio Ficino in Deutschland und Italien. Renaissance-Magie zwischen Wissenschaft und Literatur, hg. v. Jutta Eming und Michael Dallapiazza, unter Mitarbeit von Falk Quenstedt und Tilo Renz. Wiesba­den 2017.Open Access

Aufsätze

in Vorbereitung:

  • Suspenseful Gifts. Gemstones as Mediators in Medieval German Travel Narratives, in: Strange Matter: How Things Disrupt Time, hg. v. Andrew James Johnston und Jan-Peer Hartmann. Manchester 2024 (im Peer-Review). 
  • Verlassene Städte am Rand der Welt. Ferne-Konstruktionen arabischer Literatur und ihre Bedeutung für deutschsprachige Erzähltexte des Mittelalters, in: Der Orient in mittelalterlicher Literatur. Projektion, Konstruktion, Inszenierung, hg. v. Mathias Herweg (im Erscheinen)
  • Macht und Mirabilien in Ulrichs von Etzenbach Alexander, in: Logbuch Wissensgeschichte (Abschlusspublikation des SFB 980 ‚Episteme in Bewegung‘; im Druck).
  • Rätsel und Verrätselung als Wissenspraxis (mit Jan-Peer Hartmann und Julia Beier), in: Logbuch Wissensgeschichte (Abschlusspublikation des SFB 980 ‚Episteme in Bewegung‘; im Druck).
  • der steine krefte – Figurale Implikationen der Edelsteinschrift im Jüngeren Titurel, in: Figurales Wissen. Medialität, Ästhetik und Materialität von Wissen in der Vormoderne, hg. v. Anne Eusterschulte, Iris Helffenstein und Claudia Reufer, Wiesbaden (im Erscheinen).

publiziert:

  • Organotechniken der Mobilität im höfischen Roman, in: Literarische Organotechnik. Studien zu einer Diskurs- und Imaginationsgeschichte, hg. v. Lars Koch, Sarah Neelson und Julia Prager. Berlin Boston 2024, S. 39–65. (Open Access)
  • Flaschengeister. Narrative (heils-)geschichtlicher Verschränkung in der Geschichte von der Messingstadt (Tausendundeine Nacht) und im Reinfrit von Braunschweig, in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 260, 2 (2023), S. 271–289. (Zum Beitrag)
  • Mediterrane Perspektiven. Die deutschsprachige Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit im Kontext maritimer Transkulturalität (Einleitung), in: Das Mittelmeer und die deutsche Literatur der Vormoderne, hg. von Falk Quenstedt. Berlin Boston 2023, S. 3–39. (Open Access)
  • Mediterrane aventiuren im Jüngeren Titurel, in: Das Mittelmeer und die deutsche Literatur der Vormoderne. Transkulturelle Perspektiven, hg. v. Falk Quenstedt. Berlin Boston 2023, S. 239–255. (Open Access)
  • Mittelalterliche Narrative der Sammlung, Präsentation und Gabe mirabiler Objekte und ihr Wandel im 15. und 16. Jahrhundert, in: Wunderkammern. Materialität, Narrativik und Institutionalisierung von Wissen, hg. v. Jutta Eming, Marina Münkler, Falk Quenstedt und Martin Sablotny. Wiesbaden 2022, S. 67–98. (Open Access)
  • Fremde Wunder. Mirabiles Wissen und die Transkulturalität deutscher Literatur des Mittelalters im Kontext arabischer Erzähl- und Wissenstraditionen (Herzog ErnstWil(d)helm von ÖsterreichSaif al-MulūkSīrat Saif ibn Ḏī Yazan), in: Kairoer Germanistische Studien 24 (2019/2020 [erschienen 2022]), S. 113–143 (Peer-Reviewed). (Open Access)
  • The things narrative is made of: A Latourian reading of the description of Enite’s horse in Hartmann of Aue’s Erec, in: Things and Thingness. Perspectives on Material and Immaterial Objects (ca. 700-1600), hg. v. Jutta Eming und Kathryn Starkey, Berlin Boston 2021, S. 153–174 (Peer-Reviewed). (Open Access)
  • ‚Paradisieren‘ – Rätsel-Spannung, Lehre und religiöse Erfahrung im Jüngeren Titurel, in: Darstellung und Geheimnis in Mittelalter und Früher Neuzeit, hg. v. Jutta Eming und Volkhard Wels, Wiesbaden 2021, S. 49–65. (Open Access)
  • Mediation neuen Wissens. Anekdoten in Marco Polos Divisament dou monde und dessen deutschspra­chigen Fassungen, in: Wissen en miniature. Theorie und Epistemologie der Anekdote, hg. v. Melanie Möller und Matthias Grandl, Wiesbaden 2021, S. 85-106. (Open Access)
  • Performing Knowledge Economies. Changing and Exchanging Goods in Pre-Modern Ritual Communi­ties (mit Martin Gehlmann und Lennart Lehmhaus), in: Wissensoikonomien. Ordnung und Transgres­sion in vormodernen Kulturen, hg. v. Niklas Pissis, Nora Schmidt und Gyburg Uhlmann, Wiesbaden 2021, S. 229-256. (Open Access)
  • Mirabile Texturen. Erzählen und religiöse Erfahrung im Brandan und in Christian Krachts Die Toten, in: Religiöse Erfahrung – Literarischer Habitus, hg. v. d. Japanischen Gesellschaft für Germanistik, unter der Leitung von Yoshiki Koda, unter Mitwirkung von Wakiko Kobayashi u. a., München 2020, S. 159-181. (Open Access)
  • (Art.) Indien/Mirabilienorient, in: Literarische Orte in deutschsprachigen Erzählungen des Mittelalters. Ein Handbuch, hg. v. Tilo Renz, Monika Hanauska und Mathias Herweg, Berlin Boston 2018, S. 297-315. (Zum Beitrag)
  • Kritik und Konstruktion des Wunderbaren in den Otia imperialia des Gervasius von Tilbury (mit Tilo Renz), in: Das Wunderbare. Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur, hg. v. Stefanie Kreuzer und Uwe Durst, unter Mitarbeit von Caroline Frank, Paderborn 2018, S. 251-262. (Zum Beitrag)
  • Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens – Grundlegungen zu seiner Epistemologie (mit Jutta Eming und Tilo Renz), in: Working Paper 12/2018 des Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Be­wegung. Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit“, URL: (23.05.2022).
  • Übung und „gewonhaitt“ – Transformierbarkeit von Körper und Geist in der Brahmanenepisode von Johann Hartliebs Alexander (1450), in: Übungswissen in Religion und Philosophie. Produktion, Weiter­gabe, Wandel, hg. v. Almut-Barbara Renger und Alexandra Stellmacher, Berlin 2018, S. 259-273. (Link zum Beitrag)
  • des strîtes sie vergâzen – Transkulturalität und Vergessen in Graf Rudolf und Herzog Ernst B, in: Ger­manistik zwischen Tradition und Innovation. Akten des XIII. IVG-Kongresses Shanghai 2015. Bd. 8, hg. v. Jianhua Zhu, Jin Zhao und Michael Szurawitzki. Unter Mitarbeit von Susanne Reichlin u. a., Frankfurt am Main 2017, S. 17–22.
  •  „Du riechst nach deiner Geburt.“ Erzählen vom Ursprung in Catalin Dorian Florescus Jacob beschließt zu lieben (mit Sarina Tschachtli), in: Variations 24 (2016), S. 141-152. (Open Access)
Blogbeiträge, Podcast, Radio
  • Podcast-Gespräch zum Sammelband "Das Mittelmeer und die deutsche Literatur der Vormoderne" mit Nina Scheibel-Drissen und Michael R. Ott von "Neu & Veröffentlich" (im Rahmen von "Pergament & Mikrofon"), https://open.spotify.com/episode/5zFxFUkdtC1MqxI4IPuyNr und https://podcasts.apple.com/de/podcast/neu-ver%C3%B6ffentlicht-01/id1511036255?i=1000612794079
  • Radio-Gespräch über den ‚Magnetberg‘ in der Sendung SWR2 Matinee vom 23.10.2022 zum Thema ‚Magnet‘, https://www.ardaudiothek.de/episode/swr2-matinee/falk-quenstedt-der-magnetberg/swr2/12034537/ (12.11.2022).
  • Der Waise. Transkulturelle Verflechtungen eines mittelalterlichen Kronjuwels (Blogbeitrag), in: „Log­buch Wissensgeschichte“ des SFB 980 „Episteme in Bewegung“, Freie Universität Berlin, 01.03.2022, URL: (23.05.2022).
  • Goldene Verzweigungen. Affizierung und Beglaubigung in Vergils Aeneis und im Eneasroman Heinrichs von Veldeke (Blogbeitrag), in: „Logbuch Wissensgeschichte“ des SFB 980 „Episteme in Bewegung“, Freie Universität Berlin, 22.11.2021, URL: (23.05.2022).
  • Podcast-Folge (Mitarbeit): „Die Greifenklaue“ aus der Reihe „Hinter den Dingen. 5000 Jahre Wissens­geschichte zum Mitnehmen und Nachhören.“ Eine Produktion des Projekts „Schauräume des Wissen­stransfers“ des Sonderforschungsbereichs „Episteme in Bewegung“ an der Freien Universität Berlin (Kristiane Hasselmann, Jan Fusek, Armin Hempel und Katrin Wächter), URL: (23.05.2022).
  • Radiobeitrag (Mitarbeit): Ein Museumsstück und seine Geschichte. Die Greifenklaue (Stefanie Oswalt), URL: (23.05.2022).
Berichte und Rezensionen
  • Bericht: Darstellung und Geheimnis in Mittelalter und Früher Neuzeit. Interdisziplinäre und internationale Ta­gung, Berlin, 27.09.-29.09.2018 (mit Simon Brandl, Jutta Eming, Juschka Lioba Mattes, Tilo Renz, Volkhard Wels); Bericht
  • Rezension zu Markus Stock (Hg.): Alexander the Great in the Middle Ages. Transcultural Perspectives. University of Toronto Press, Toronto u. a. 2016, in: Arbitrium 35, H. 3 (2017), S. 310-315.
  • Rezension zu Faustina Doufikar-Aerts: Alexander Magnus Arabicus. A Survey of the Alexander Tradition through Seven Centuries: from Pseudo-Callisthenes to Ṣūrī. Peeters, Leuven u. a. 2010, in: Arbitrium 35, H. 3 (2017), S. 310-315.
  • Bericht: Der Begriff der Magie in Mittelalter und Früher Neuzeit. Ein Arbeitsgespräch des Sonderforschungsbe­reich 980 "Episteme in Bewegung", Berlin, 1.-2.12. 2017 (mit Simon Brandl, Jutta Eming und Volkhard Wels): Bericht
  • Bericht: Marsilio Ficino in Deutschland und Italien. Renaissance-Magie zwischen Wissenschaft und Literatur. Internationale und interdisziplinäre Tagung, Berlin 1.-3.10.2015 (mit Jutta Eming und Tilo Renz): Bericht 
  • Bericht zum Workshop "Erzählungen von Alexander zwischen Asien und Europa", Berlin, 1.-2.10. 2014 (mit Tilo Renz und Peter Baltes): Bericht
Übersetzung

Übersetzung

(mit Antonia Murath) Sharon Kinoshita: Mediterrane Literatur. In: Das Mittelmeer und die deutsche Literatur der Vormoderne. Transkulturelle Perspektiven, hg. v. Falk Quenstedt. Berlin Boston 2023, S. 41–66. (Engl. Orig.: Sharon Kinoshita: Mediterranean Literature, in: A Companion to Mediterranean History, hg. v. Peregrine Horden u. Sharon Kinoshita, Chichester 2014, S. 314–329.) 

Vorträge

2024

  • Simultanität des Seriellen: Der Trierer Hexentanzplatz in Thomas Sigfrids Traktat von 1593 – im Rahmen des Workshops "wunder in Serie. Verfahren der Akkumulation von Mirabilien", SFB 980 "Episteme in Bewegung" / Freie Universität Berlin, 14.03.2024

  • Mediävistik im Anthropozän? Überlegungen zur Relevanz gegenwärtiger Herausforderungen für die Erforschung mittelalterlicher Literatur – im Rahmen der MGN-Ringvorlesung ‚Aktuelles Mittelalter‘ im Wintersemester 2023/24, Greifswald (hybrid), 24.01.2024

2023

  • Blick aus der Höhe. Flugnarrative und (nicht-)moderne Subjektkonstruktionen – Kurzvorstellung des eigenen Projekts beim ersten Workshop des DFG-Netzwerks "An den Rändern der Moderne. Konvergierende Subjektkonzeptionen zwischen Vor- und Nachmoderne", Heidelberg, 01.12.2023
  • Deutschsprachige Erzähltexte des Mittelalters im Kontext 'mediterraner Literatur‘ – im Rahmen von: Medievalia. Interdisziplinäres mediävistisches Forschungskolloquium der Universität Graz im Sommersemester 2023 mit dem Schwerpunkt-Thema „Das Mittelmeer – mediävistische Perspektiven auf ein aktuelles Forschungsfeld“, Online, 28.06.2023 (https://germanistik.uni-graz.at/de/forschen/medievalia.-interdisziplinaeres-mediaevistisches-forschungskolloquium)
  • In die Lüfte. Flugerzählungen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Wandel – im Rahmen des Mediävistischen Kolloquiums der Universität Duisburg-Essen, Essen, 23.05.2023
  • Blick auf die Welt. Flugerzählungen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Anthropozän – im Rahmen des Mediävistischen Kolloquiums an der Humboldt-Universität zu Berlin, 10.05.2023
  • Faust fällt. Die Höllendarstellung der Faustbücher im Transfer – im Rahmen des X. Karlsruher Mediävistischen Kolloquiums 2023, Baden-Baden (Kloster Lichtenthal), 01.04.2023

2022

  • Flaschengeister. Narrative (heils-)geschichtlicher Verschränkung in der Geschichte von der Messingstadt (Tausendundeine Nacht) und im Reinfrit von Braunschweig – im Rahmen der Tagung „Erzähltheorien besonderer Dinge. Alter und Zeit", Bonn, 18.11.2022
  • Beglaubigen und Bloßstellen. Ein Brief von ‚Mahmet‘ im Wil(d)helm von Österreich – im Rahmen des Workshops „Fernbeziehungen. Briefe in literarischen Texten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“, Heidelberg, 07.10.2022
  • A Shared Culture of Constructing the Religious Other? Wil(d)helm von Österreich and the Sīrat Sayf ibn Dhī Yazan – im Rahmen des internationalen Workshops „Mediterranean Connections and their Asymmetries: Medieval and Early Modern German Literatures in the Context of the Mediterranean World”, Berlin, 07.09.2022
  • Der Orient des Orients im Okzident. Ferne-Konstruktionen arabischer Literatur und ihr Transfer im Herzog Ernst – im Rahmen des IX. Karlsruher Mediävistischen Kolloquiums 2022, Baden-Baden (Kloster Lichtenthal), 09.04.2022 [erneut in der Vorlesung „Ex Oriente Lux – Der Orient in der Literatur des deutschen Mittelalters“ von Rainer Leng, Karlsruher Institut für Technologie, 04.05.2022]

2021

  • Flights of Imagination in the 1587 Historia von D. Johann Fausten – im Rahmen des internationalen und interdisziplinären Workshops „Wonder and Imagination in Transcultural Perspectives in Medieval and Early Modern Literature, Philosophy and Art“ (mit Prof. Dr. Michelle Karnes, University of Notre Dame), Berlin, 20.10.2021
  • Einleitung zur Sektion „Mediterrane Perspektiven – Transkulturalität der Mittelmeerwelt und deutschsprachige Literatur der Vormoderne" – im Rahmen des XIV. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG), Palermo, 26.07.2021
  • Mediterrane aventiuren im Jüngeren Titurel – Vortrag im Rahmen der Sektion A 13 Mediterrane Perspektiven – Transkulturalität der Mittelmeerwelt und deutschsprachige Literatur der Vormoderne beim XIV. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) mit dem Titel „Wege der Germanistik in transkulturellen Perspektiven“, Palermo, 26.07.2021
  • Mirabiles Wissen und Transkulturalität. Deutsche Erzähltexte um 1200 im Kontext mediterraner Praktiken und Literaturen – Vortrag im Rahmen des Hamburger Mittelalterkreises an der Universität Hamburg (Videokonferenz), 18.01.2021
  • Aspekte von Transkulturalität. Geteilte Traditionen im Armen Heinrich Hartmanns von Aue: Wunder, Medizin, Propheten – Beitrag im Rahmen des Seminars Kultur und Literatur im Mittelalter (Leitung: Prof. Dr. Dina Salama) an der Universität Kairo (Videokonferenz), 07.01.2021

2020

  • vremdiu wunder – Mirabiles Wissen um 1200 und im Wil(d)helm von Österreich, Disputationsvortrag, Berlin, 10. Februar 2020

2019

  • Transcultural Economics of the Marvelous in German Travel Narratives, c. 1200 – im Rahmen des Panels Assembling Things and Humans: On the Formation of Associations, Groups, and Societies beim International Medieval Congress 2019 mit dem Themenschwerpunkt 'Materialities', University of Leeds, 2. Juli 2019
  • The Validity of Narrative. Intermaterial Negotiations of the Marvelous in Hartmann of Aue’s Erec, im Rahmen des Workshops Things and Thingness in Medieval Literature, Culture, and Art, Stanford University, 13. April 2019

2018

  • die groſſen wunderlichen ding dieſer welt – Formen und Funktionen des Anekdotischen bei Marco Polo – im Rahmen der Tagung „Wissen en miniature. Theorie und Epistemologie der Anekdote“, Berlin, 25. Oktober 2018
  • Verzögerte Enthüllungen. Spannung, Lehre und religiöse Erfahrung im Jüngeren Titurel – im Rahmen der internationalen und interdisziplinären Tagung „Darstellung und Geheimnis in Mittelalter und Früher Neuzeit“, Berlin, 29. September 2018
  • Geltung des Erzählens. Intermateriale Verhandlungen des Wunderbaren in Hartmanns von Aue Erec – im Rahmen des Joint Workshops (SFB 980 und Stanford University) „Things in Medieval Literature, Society, and the Visual Arts“, Berlin, 11. September 2018
  • Marvellous Stones as Mediators in Herzog Ernst and Straßburger Alexander – im Rahmen des Internationalen Workshops „Strange Matter. How Things Disrupt Time“, Berlin, 24. August 2018
  • Astonishing Gifts and the Transfer of Knowledge in Herzog Ernst B and Straßburger Alexander – im Rahmen des Workshops “Performing Economies. Changing and Exchanging Goods in Pre-Modern Communities” bei der 6. Jahrestagung des Sonderforschungsbereichs 980, "Episteme in Bewegung", Wissensoikonomien – Ordnung und Transgression in vormodernen Kulturen, Berlin, 29. Juni 2018 
  • Mirabile Medien, transkulturelle Texturen – Verhandlungen des Erzählens als Mittler religiöser Erfahrung in der Reise-Fassung des Brandan (um 1200) und in Die Toten (2016) von Christian Kracht – im Rahmen des 60. Kulturseminars der Japanischen Gesellschaft für Germanistik zum Thema 'Religiöse Erfahrung', Tateshina, Japan, 13. März 2018

2017

  • The Marvelous in Transfer: Sindbad, the Sailor (as-Sindibād al-baḥrī) and Different Versions of Herzog Ernst – Vortrag im Rahmen der internationalen Tagung Medieval Texts in Transit, Freie Universität Berlin, 22. Juli 2017
  • Dynamik der materia im transkulturellen Transfer. Wandlungen eines Motivs im Text-Komplex Herzog Ernst – Vortrag im Rahmen des Workshops „Materia im Transfer. Umschreiben als Retextualisierung in Mittelalter und Früher Neuzeit“ auf der gemeinsamen Jahrestagung „Umschreiben / Re-Writing. Materiale und epistemische Dimensionen von Retextualisierung in der Vormoderne“ des Heidelberger SFB 933 und des Berliner SFB 980, Groß Behnitz (Landgut Stober), 30. Juni 2017
  • Geteiltes Wissen vom Weltende? – Orte raumzeitlicher Grenzerfahrung im Straßburger Alexander und in arabischer geographischer und eschatologischer Literatur – Vortrag im Kolloquium für Ältere deutsche Literaturwissenschaft am Deutschen Seminar der Universität Zürich, 29. März 2017

2015

  • Ambivalenzen des Transfers. Überlegungen zu 'kultureller Übersetzung' und 'Drittem Raum' in 'Herzog Ernst' (B und D) im Vergleich zu verwandten arabischen Erzähltexten – Vortrag im Rahmen des 1. Workshops der Studiengruppe "Anwendungen postkolonialer Theorie in der mediävistischen Literaturwissenschaft": Hybridität und 'Dritter Raum', Berlin, 15. September 2015
  • des strîtes sie vergâzen - Transkulturalität und Vergessen in 'Herzog Ernst' (B) und 'Graf Rudolf – Vortrag bei der mediävistischen Sektion "Vergessen und Innovation" im Rahmen des XIII. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik „Germanistik zwischen Tradition und Innovation“, Shanghai, 24. August 2015
  • (mit Tilo Renz) Kritik und Konstruktion des Wunderbaren bei Gervasius von Tilbury (um 1200) – gemeinsamer Vortrag im Rahmen der Interdisziplinären Konferenz „‚Das Wunderbare‘: Dimensionen eines Phänomens in Kunst und Kultur“, Saarbrücken, 25. Juli 2015
  • der steine krefte – die Edelsteinschrift, ihre Lesarten und temporalen Implikationen in Albrechts ‚Jüngerem Titurel‘ (um 1270) – Vortrag im Workshop „Figurale Chronologien“ im Rahmen der 3. Jahrestagung des Sondeforschungsbereichs 980 "Figurales Wissen - Medialiät, Ästhetik und Materialität von Wissen in der Vormoderne", Berlin, 3. Juli 2015

2014

  • Übung statt Gesetz? Vorstellungen von implizitem Körperwissen und dessen Übertragbarkeit als Grundlage einer idealen Gesellschaft. Das asketische Volk der ‚nackten Weisen‘ in Johann Hartliebs ‚Alexander‘ (um 1450) – im Rahmen des Studientages: Metamorphosen asketischen Übungswissens. Von der Spätantike zur Renaissance, Berlin, 17. Dezember 2014
  • (mit Tilo Renz): Eine Heuristik literarischer Transfers, Einführung in den interdisziplinären Workshop: Erzählungen von Alexander zwischen Asien und Europa, Berlin, 1. Oktober 2014
Veranstaltungen
  • (mit Tina Terrahe und Katja Triplett) "Materialität: magisch wirksame Schriftträger", Workshop/Erstes Arbeitstreffen des DFG-Netzwerks "Wort–Wirkung–Wunder", Marburg, 04.–06.04.2024 Link
  • (mit Antonia Murath) „Mediterranean Connections and their Asymmetries: Medieval and Early Modern German Literatures in the Context of the Mediterranean World”, International Workshop with Sharon Kinoshita (University of California, Santa Cruz), organized by Antonia Murath and Falk Quenstedt (B02); Link
  • (mit Jutta Eming, CJ Jones, Carolin Pape und Antonia Murath) „Form und Affordanz“, interdisziplinärer und internationaler Workshop veranstaltet vom SFB-Teilprojekt B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens in der Literatur des Mittelalters“, unter der Leitung von Prof. Dr. Jutta Eming in Kooperation mit Prof. Dr. CJ (Claire Taylor) Jones, University of Notre Dame, Berlin, 18./19.07.2022; Link
  • (mit CJ Jones) Studientag „Materialität der Liturgie“ mit Prof. Dr. CJ (Claire Taylor) Jones, University of Notre Dame, Berlin, 20.05.2022
  • (Jutta Eming, Carolin Pape und Antonia Murath) „Wonder and Imagination in Medieval and Early Modern Literature, Philosophy and Art. Transcultural Perspectives“, internationaler und interdisziplinärer Workshop mit Prof. Dr. Michelle Karnes, University of Notre Dame, Berlin, 19./20.10.2021; Link
  • (mit Jutta Eming, Dina Salama und Michael Dallapiazza) Sektion A 13 „Mediterrane Perspektiven – Transkulturalität der Mittelmeerwelt und deutschsprachige Literatur der Vormoderne“beim XIV. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) mit dem Titel „Wege der Germanistik in transkulturellen Perspektiven“, Palermo, 26./27.07.2021
  • (mit Jutta Eming und Tilo Renz) „Wunderkammern – Materialität, Narrativik und Institutionalisierung von Wissen“, Workshop veranstaltet vom Teilprojekt B02 des Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Bewegung“ an der Freien Universität Berlin in Verbindung mit der Professur für ältere und frühneuzeitliche deutsche Literatur und Kultur der Technischen Universität Dresden (Marina Münkler, Martin Sablotny), Berlin, 18./19.09.2019; Link
  • (mit Martin Gehlmann, Lennart Lehmhaus und Nora Schmidt) „Performing Economies: Changing and Exchanging Goods in Pre-Modern Ritual Communities”, Workshop im Rahmen der Tagung „Wissensoikonomien – Ordnung und Transgression in vormodernen Kulturen“, Berlin, 28.–30.06.2018 ; Link
  • (mit Jutta Eming und Tilo Renz) „Things in Medieval Literature, Society, and the Visual Arts”, interdisziplinärer und internationaler Joint Workshop des germanistischen Teilprojekts B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens“ in Zusammenarbeit mit dem German Department der Stanford University, Berlin, 10./11.09.2018; Link
  • (mit Jan-Peer Hartmann und Peter Löffelbein) „New Materialism(s) und vormoderne Wissensdynamiken“, Workshop mit Prof. Jeffrey Jerome Cohen (George Washington University), Workshop konzipiert und organisiert von den Teilprojekten B01 (Leitung: Prof. Dr. A. J. Johnston), B02 (Leitung: Prof. Dr. J. Eming) und C04 (Leitung: Prof. Dr. V. Tkaczyk), Berlin 11.–12.03.2016; Link
  • (mit Michael Dallapiazza, Jutta Eming und Tilo Renz) „Marsilio Ficino in Deutschland und Italien. Renaissance-Magie zwischen Wissenschaft und Literatur“, internationale und interdisziplinäre Tagung organisiert vom Teilprojekt B02 (Leitung: Jutta Eming) in Koop. mit M. Dallapiazza (Universität Bologna), 01.–03.10.2015
  • (mit Tilo Renz) „Erzählungen von Alexander zwischen Asien und Europa“, interdisziplinärer Workshop veranstaltet vom Teilprojekt B02, 01.–02.10.2014 ;Link