Elias Kreuzmair

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Foto: André Wunstorf

Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie
Institut für deutsche Philologie
Rubenowstr. 3 - Raum 3.13
17487 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420 3422
Fax: +49 (0)3834 420 3432
elias.kreuzmair(at)uni-greifswald(dot)de

Sprechzeit: Di 15-16 Uhr

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Sprechstunde während der vorlesungsfreien Zeit: /

 

 

Vita
2005 Abitur am Gymnasium Pfarrkirchen in Niederbayern
2005-2011 Studium der Neueren deutschen Literatur, der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaften und der Soziologie in München und Paris
2011 Abschluss des Studiums mit einer Arbeit über die Kafka-Lektüren Gilles Deleuzes (Titel: Formen des devenir. Die Kafka-Deutungen von Gilles Deleuze)
Seit Mai 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Greifswald (außer September 2015)
Dissertationsprojekt

Pop und Tod. Poetologische Studien zu Texten von Rainald Goetz, Thomas Meinecke und Christian Kracht.

Betreuer: Prof. Dr. Eckhard Schumacher (Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie)
 
Pop und Tod – die Kombination dieser Wörter ist zunächst nicht naheliegend. Mit dem Begriff ,Pop‘ verbindet man doch eher die farbenprächtigen, schrillen Werke der Pop Art oder die tendenziell positive Lebenseinstellung, die in vielen Ausprägungen der Pop-Musik transportiert wird. Auf thematischer wie motivischer Ebene ist der Tod auch in der Pop-Literatur nicht dominant. Pop als Schreibweise und die Figur des Todes verhalten sich jedoch auf poetologischer Ebene zueinander. Die Metapher des Todes dient der Reflexion von Grenzerfahrungen des Schreibens 1. in Bezug auf Inszenierungen von Autorschaft und 2. in Bezug auf die Gegenwartsfixierung popliterarischer Texte. Das Ziel dieses Dissertationsprojekts ist es herauszuarbeiten, wie sich diese Konstellation von Pop und Tod auf je unterschiedliche Weise in Texten von Thomas Meinecke, Rainald Goetz und Christian Kracht beschreiben lässt.