Elias Kreuzmair

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Foto: André Wunstorf

Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie
Institut für deutsche Philologie
Rubenowstr. 3 - Raum 3.13
17487 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 420 3422
Fax: +49 (0)3834 420 3432
elias.kreuzmair(at)uni-greifswald(dot)de

Sprechzeit: /
Sprechstunde während der vorlesungsfreien Zeit:

18.07.: 16-17 Uhr, 17.08.: 13-14 Uhr

 

 

Vita
2005 Abitur am Gymnasium Pfarrkirchen in Niederbayern
2005-2011 Studium der Neueren deutschen Literatur, der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaften und der Soziologie in München und Paris
2011 Abschluss des Studiums mit einer Arbeit über die Kafka-Lektüren Gilles Deleuzes (Titel: Formen des devenir. Die Kafka-Deutungen von Gilles Deleuze)
Seit Mai 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Greifswald (außer September 2015)
Forschungsschwerpunkte
  • Literatur und Pop
  • Literatur und Digitalisierung
  • Literaturtheorien des Poststrukturalismus
Publikationen und Vorträge

Publikations- und Vortragsübersicht (PDF)

 

Buch

  • mit Fabian Bross: Basiswissen fürs Examen. Deutsche Lyrik. Wilhelm Fink: Paderborn 2017 [erschienen Oktober 2016] (=utb 4724).

 

Aufsätze

  • Peter Handke: Die japanische Hitparade vom 25. Mai 1968, in: Moritz Baßler/Eckhard Schumacher (Hg.): Handbuch Literatur & Pop. De Gruyter: Berlin vorauss. 2018.
  • „The Dissociation Technique“ – „Twitteratur“ und das Motiv der Schreibszene in Texten von Renate Bergmann, Florian Meimberg und Jennifer Egan«. In: Maren Conrad/Theresa Schmidtke/Martin Stobbe (Hg.): Digitale Kontexte. Literatur und Computerspiel in der Gesellschaft der Gegenwart. Sonderausgabe # 2 von Textpraxis. Digitales Journal für Philologie (2.2017). URL: www.uni-muenster.de/Textpraxis/elias-kreuzmair-twitteratur, DOI: dx.doi.org/10.17879/61269499351.
  • „Inverse Drastiker“. Poststrukturalisten und poststrukturalistische Theorie in Dietmar Daths Die salzweißen Augen. In: Davide Guiriato/Eckhard Schumacher (Hg.): Drastik. Ästhetik – Genealogien – Gegenwartskultur. Wilhelm Fink: München 2016, S. 55–68.
  • Art. „Machen“, in: Unbedingte Universitäten: Bologna-Bestiarium, Diaphanes, Berlin, Zürich 2013, S. 235–241.
  • Hans Ulrich Gumbrechts Begriff der Präsenz und die Literatur. In: Helikon. A Multidisciplinary Online Journal, 2012 (1), S. 233–247.
  • Die Mehrheit will das nicht hören. Gilles Deleuze‘ Konzept der littérature mineure. In: Helikon. A Multidisciplinary Online Journal, 2011 (1), S. 36–47.

 

Herausgeberschaften

  • Mitherausgeber der Zeitschrift für Nachwuchswissenschaftler Helikon. A multidisciplinary online journal, zu erreichen unter www.helikon-online.de. (2011–2014).

 

Kleinere Beiträge und Rezension

 

Übersetzungen

  • Plínio Prado: Art. „Austauschbarkeit“, a. d. Französischen v. Johanna-Charlotte Horst, Vera Kaulbarsch, Elias Kreuzmair u. Léa Kuhn, in: Unbedingte Universitäten: Bologna-Bestiarium, Diaphanes, Berlin, Zürich 2013.
  • Judith Butler: Kritik, Dissens, Disziplinarität, a. d. Amerikanischen v. Regina Karl, Vera Kaulbarsch, Elias Kreuzmair, Adrian Renner, Diaphanes, Berlin, Zürich 2011.

 

Vorträge/Moderationen/Veranstaltungen

  • Wissenschaftliche Leitung (zusammen mit Prof. Dr. Eckhard Schumacher) des Workshops „Schreibweisen der Gegenwart: Lesen / Schreiben“, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg, 30. Juni  2017.
  • „Drahtlose Netzwerke. Zeitreflexion und digitale Medien in Terézia Moras Das Ungeheuer (2013)“. Vortrag auf dem Germanistentag 2016 im Panel „Internet – Literatur – Twitteratur: Lesen und Schreiben im Medienzeitalter. Perspektiven für Forschung und Unterricht“, 28. September 2016.
  • Diskutant bei der Podiumsdiskussion „Wie wollen wir arbeiten? Germanistik zwischen Prekariat und Exzellenz“ auf dem Germanistentag 2016, 27. September 2016.
  • Wissenschaftliche Leitung (zusammen mit Prof. Dr. Eckhard Schumacher) des Workshops „Schreibweisen der Gegenwart: Nach der Digitalisierung“, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg, 07. Juli 2016.
  • „Rundlauf, Schaltkreis, Zirkel. Christian Krachts Faserland als Institutionenroman“. Vortrag im Rahmen des Workshops „Unform. Epistemologien des Romans“ an der FU Berlin, 17. Juni 2016.
  • „Internat und Internierung. Christian Krachts Romane Faserland (1995) und 1979 (2001) als Institutionenromane“. Vortrag an der Universität Köln im Rahmen des Seminars „Der Bildungsroman in der Gegenwartsliteratur“ von Prof. Dr. Anja Lemke, 18. November 2015.
  • Wissenschaftliche Leitung (zusammen mit Prof. Dr. Eckhard Schumacher) des Workshops „Schreibweisen der Gegenwart: Pop, Blogs und Social Media“, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg, 13. Juli 2015.
  • „‚Ich wünschte […], ich hätte etwas gelernt.‘ Zum Verhältnis von Institution und Bildung in Christian Krachts Romanen Faserland, 1979 und Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“. Vortrag im Rahmen der Tagung „Bildung: Integration und Kontingenz“, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, 05. und 06. Juni 2015.
  • „‚The Dissociation Technique‘. Reflexionen auf mediale Bedingungen in Twitter-Erzählungen“. Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Tagung „digital. sozial. marginal? Literatur und Computerspiel in der digitalen Gesellschaft, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 25. bis 27. Juni 2015.“
  • „Digitale Kürzestschreibweisen. Twitter und die Literatur“. Vortrag im Rahmen des Workshops „Schreibweisen der Gegenwart (1800/2000)“ am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, 11. Juli 2014.
  • Inverse Drastiker. Die Poststrukturalisten in Dietmar Daths Die salzweißen Augen. Vortrag im Rahmen der internationalen Fachtagung "Ästhetik des Drastischen" am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, 12. bis 14. September 2013.
  • Thomas Meineckes Tod. Zu Autofiktion und Autorfiktion in Lookalikes. Vortrag im Rahmen des Germanistischen Doktorandenforums am Institut für Deutsche Philologie der Universität Greifswald, 09.11.2012.
  • Moderation des Panels „Macht und Deutung“ auf dem 3. Studierendenkongress Komparatistik zu den „Spannungsfeldern: Literatur und Gewalt“ an der LMU München im April 2012.

 

Dazu zahlreiche journalistische Veröffentlichungen unter anderem in der taz und auf ZEIT Online.

Stand: 08/2017

Dissertationsprojekt

Pop und Tod. Poetologische Studien zu Texten von Rainald Goetz, Thomas Meinecke und Christian Kracht.

Betreuer: Prof. Dr. Eckhard Schumacher (Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie)
 
Pop und Tod – die Kombination dieser Wörter ist zunächst nicht naheliegend. Mit dem Begriff ,Pop‘ verbindet man doch eher die farbenprächtigen, schrillen Werke der Pop Art oder die tendenziell positive Lebenseinstellung, die in vielen Ausprägungen der Pop-Musik transportiert wird. Auf thematischer wie motivischer Ebene ist der Tod auch in der Pop-Literatur nicht dominant. Pop als Schreibweise und die Figur des Todes verhalten sich jedoch auf poetologischer Ebene zueinander. Die Metapher des Todes dient der Reflexion von Grenzerfahrungen des Schreibens 1. in Bezug auf Inszenierungen von Autorschaft und 2. in Bezug auf die Gegenwartsfixierung popliterarischer Texte. Das Ziel dieses Dissertationsprojekts ist es herauszuarbeiten, wie sich diese Konstellation von Pop und Tod auf je unterschiedliche Weise in Texten von Thomas Meinecke, Rainald Goetz und Christian Kracht beschreiben lässt.