Dr. Tanja Angela Kunz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsbereich Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie
Institut für deutsche Philologie
Rubenowstraße 3 - Raum 3.17
17487 Greifswald

Telefon: +49 3834 420 3426
Telefax: +49 3834 420 3432
tanja.kunzuni-greifswaldde

Sprechzeit: N.N.

Vita
seit 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Philologie der Unversität Greifswald
seit 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin
seit 2014 Betreuung des Privatarchivs von Christa Bürger & Peter Bürger im Auftrag des Deutschen Literaturarchivs Marbach, u.a. Verwaltung, Registererstellung für Kladden
2016-2019 Leitung des Heiner Müller Archivs/Transitraum
2014 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin (Doktorvater: Prof. Dr. Ernst Osterkamp, Zweitbetreuer: Prof. Dr. Steffen Martus)
2011-2014 Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin
2009-2011 Deutsches Literaturarchiv Marbach (Arbeit an den Notizbüchern und Handschriften von Peter Handke sowie Redaktion des Handbuchs Archiv (hg. von Marcel Lepper u. Ulrich Raulff))
2009 Magistra Artium an der Humboldt-Universität zu Berlin
Publikationen

Monographien:

  • Sehnsucht nach dem Guten. Zum Verhältnis von Literatur und Ethik im epischen Werk Peter Handkes, Reihe: Ethik – Text – Kultur, hg. v. Joachim Jakob, Christine Lubkoll, Matthias Mayer u. Claudia Öhlschläger, Paderborn: Fink 2017.

Herausgeberschaften:

  • Der andere Frühling. Transformationen einer Jahreszeit in Prosa und Drama vom ausgehenden 19. bis ins 21. Jahrhundert, zus. mit Constanze Baum, erscheint bei Vandenhoeck & Ruprecht: Frühjahr 2020.
  • Lebensform Kritik. Zu Theorie und Praxis von Christa Bürger und Peter Bürger, Reihe: Marbacher Schriften N.F. 16, hg. v. Anna Kinder, Göttingen: Wallstein 2018.

Artikel (reviewed papers):

  • „Epische Schritte in sanfter Einsamkeit. Ermitage und Legende in Peter Handkes ›Letztem Epos‹“, erscheint bei Peter Lang 2020.
  • „Zwischen Descartes und de Sade und darüber hinaus: Zu Thomas Hettches Nox und Animationen“, erscheint in: Studia Germanica Gedanensia 40 (2019).
  • „Die Moral der Abwässer: Emil Staigers Kloakenschelte und Hugo Loetschers Antizipation einer ironischen Gleichung“, in: Zagreber Germanistische Beiträge 27 (2018): Schöne Scheiße. Konfigurationen des Skatologischen in Sprache und Literatur, S. 5-27; auch unter: https://zgbde.ffzg.unizg.hr/wp-content/uploads/2019/03/ZGB-27-2018-BOOK-konacna-verzija.pdf.
  • „Literarische Erziehung im Zeichen philosophischer Heiterkeitsdebatten. Auf- und Entheiterung nach 1945“, zus. mit Stefan Born, in: Germanica 63 (2018): Heiterkeit als poetologischer Grundgestus des dichterischen und philosophischen Schreibens, S. 71-90.
  • „Authentizität als kritische Praxis in den wissenschaftlichen Studien und Handschriften von Christa Bürger und Peter Bürger“, in: dies. (Hg.): Lebensform Kritik. Zu Theorie und Praxis von Christa Bürger und Peter Bürger, Reihe: Marbacher Schriften N.F. 16, hg. v. Anna Kinder, Göttingen: Wallstein 2018, S. 107-137.
  • „Lebensform Kritik. Statt einer Einführung“, in: dies. (Hg.): Lebensform Kritik. Zu Theorie und Praxis von Christa Bürger und Peter Bürger, Reihe: Marbacher Schriften N.F. 16, hg. v. Anna Kinder, Göttingen: Wallstein 2018, S. 9-30.
  • „Mise-en-abyme und Grenzverwischung. Marie Luise Kaschnitz‘ Der alte Garten“, in: kjl+m (2018), H. 1, S. 51-58.
  • „Littérature engagée zwischen den Avantgarden. Ein Supplement zu Peter Bürgers Studien der Jahre 1971-1974“, in: Zeitschrift für Germanistik N.F. (2017), H. 2, S. 356-363.
  • „Christa Bürger: Erzählen vom Lebendigen Zwischen“, in: Christa Bürger: Exzess und Entsagung. Lebensgebärden von Caroline Schlegel-Schelling bis Simone de Beauvoir, Göttingen: Wallstein 2016, S. 163-177.
  • „Glück: Egoistisches Selbstkonzept oder ethische Herausforderung? Eine Untersuchung anhand von Peter Handkes «Eine Zwischenbemerkung über die Angst», «Die Sinnlosigkeit und das Glück» und «Versuch über den geglückten Tag»“, in: Studia austriaca 23 (2015), S. 105-124; auch unter: http://riviste.unimi.it/index.php/StudiaAustriaca/article/view/4859.
  • „Die Kehrseite der Wiederholung – Weiblichkeit, Gewalt und Erzählen in Peter Handkes Die morawische Nacht“, in: Philologie im Netz (2014), H. 70, S. 74-106; auch unter: http://web.fu-berlin.de/phin/phin70/p70t5.htm.
  • „Volo ut sis – Konnotationen des Anderen im Werk Peter Handkes“, in: Anna Kinder (Hg.): Peter Handke. Stationen, Orte, Positionen, Berlin: De Gruyter 2014, S. 79-98.

Bibliographien:

  • „Forschungsbibliographie Peter Handke“, zus. mit Anna Kinder, in: Anna Kinder (Hg.): Peter Handke. Stationen, Orte, Positionen, Berlin: De Gruyter 2014, S. 193-262.

Rezensionen:

  • „Katharina Pektor: Peter Handke. Dauerausstellung Stift Griffen und Peter Handke/Ulrich von Bülow: Das stehende Jetzt. Die Notizbücher von Peter Handke. Gespräch mit dem Autor und Essays von Ulrich von Bülow“ [Sammelrezension], in: Zeitschrift für Germanistik 2 (2019), S. 459-462.
  • „Gewissen in Dosen. Andrea Köhlers Beitrag zum gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit Scham“, in: Literaturkritik 19. Jg. (2017), H. 11; auch unter: http://literaturkritik.de/koehler-scham-externalisiertes-gewissen-in-dosen,23836.html.
  • „Agnes Bidmon (2016): Denkmodelle der Hoffnung in Philosophie und Literatur. Eine typologische Annäherung. Berlin: De Gruyter (Hermea. Neue Folge 140)“, in: Philologie im Netz (2017), H. 80, S. 69-75; auch unter: http://web.fu-berlin.de/phin/phin80/p80t7.htm.
  • „Thorsten Carstensen: Romanisches Erzählen. Peter Handke und die epische Tradition“, in: Weimarer Beiträge 62. Jg. (2016), H. 3, S. 472-477.
  • „Anfang und Ende identisch gedacht. Rüdiger Görners Untersuchungen zum literaturästhetischen Motiv der Hadesfahrten“, in: Literaturkritik 17. Jg. (2015), H. 9; auch unter: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=20989.
  • „Von Erzählwundern. Was Walker Percys Kinogeher und Sibylle Lewitscharoffs Pfingsterlösungsentwurf gemeinsam haben“, in: Literaturkritik 17. Jg. (2015), H. 3; auch unter: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=20244.
  • „Die Windmühle des inneren Käfigs. Peter Strasser wendet sich gegen die Über-Ohn-Macht der Hirne“, in: Literaturkritik 17. Jg (2015), H. 1; auch unter: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=20124.
  • „Erzählen von einer Moral des Erzählens. Rüdiger Bittner und Susanne Kaul finden eine leichte Sprache für ein komplexes Problem“, in: Literaturkritik 16. Jg. (2014), H. 11, S. 266-268; auch unter: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=19895.